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Lokalsport Bad Salzungen

Faktencheck vor dem Finale

Das erste ultimative Endspiel um die Meisterschaft in der Fußball-Landesklasse/Staffel 3 steigt am heutigen Samstag im "Kessel" des Sonneberger Stadions. Zu Gast bei der SG 1. FC Sonneberg ist die SG SV Borsch/Geismar. Ein Faktencheck.



Gut abgeschirmt: Borschs Defensivspezialist Johannes Kraus (links) stört den Sonneberger Tim Ehle beim Abschluss. Über ihre sehr gute Abwehr wollen die Rhöner im Spitzenspiel bem FC Sonneberg bestehen. Foto: Liane Reißmüller
Gut abgeschirmt: Borschs Defensivspezialist Johannes Kraus (links) stört den Sonneberger Tim Ehle beim Abschluss. Über ihre sehr gute Abwehr wollen die Rhöner im Spitzenspiel bem FC Sonneberg bestehen. Foto: Liane Reißmüller  

Sonneberg - Die Terminplaner der Landesklasse haben (wahrscheinlich ungewollt) ganze Arbeit geleistet, denn neben den beiden Gegnern am heutigen Samstag, ab 15 Uhr, in Sonneberg, ist ja auch der FSV Ohratal noch dick im Aufstiegsrennen. Am Pfingstwochenende müssen die "Streithähne" von heute - Sonneberg (Samstag) und Borsch (Montag) - die Reise nach Ohrdruf antreten. Ihre Heimatzeitung hat die beiden Kontrahenten, Spitzenreiter Sonneberg und den Tabellenzweiten aus Borsch, etwas näher beleuchtet und die Chancen bewertet. Hier der Faktencheck:

Torhüter

Sonneberg: Mit Brian Gheorghiu haben die Gastgeber zweifellos einen Topmann zwischen den Pfosten. Der mehrere Jahre für Schott Jena in über 150 Spielen in der Oberliga aktive Torhüter ist nach seinem Wechsel im vergangenen Jahr sofort zu einem Führungsspieler der Gastgeber geworden und trat in dieser Saison mehrfach schon als unmittelbarer Torvorbereiter in Aktion.

Borsch: In Borsch scheint die Lage nicht ganz so eindeutig zu sein. Stand doch in jüngster Vergangenheit mit Bertram Laibach ein exzellenter offensiver Mittelfeldspieler zwischen den Pfosten. Das tritt aber nur in größter Personalnot in Kraft. Normalerweise hütet mit Marc Schmitt ein äußerst zuverlässiger Stammtorwart den Kasten. Zudem hat sich auch Nachwuchshoffnung Niklas Fritz schon in einigen Spielen bewährt. Dennoch:

Vorteil Sonneberg

Abwehr

Sonneberg: Die beiden stärksten Abwehrreihen treffen aufeinander. Die Gastgeber mussten aufgrund fehlender Spieler häufig mit wechselnden Besetzungen agieren. Je nach taktischer Ausrichtung spielte man mit Dreier- oder Viererkette. Mit David Motschmann und Sebastian Michel stehen zwei außerordentlich erfahrene Akteure im Abwehrverbund des FC, den der junge Max Züllich zuverlässig und zunehmend besser ergänzt.

Borsch: Hier dreht sich alles um Routinier Stefan Kirchner sowie um Tobias Becker. Die beiden Innenverteidiger sind sozusagen die Schaltzentrale einer variablen Dreierkette, die sich - ähnlich wie eine Ziehharmonika - verschiebt, je nachdem, auf welcher Seite sich gerade der Ball befindet. Aber auch mit einer Viererkette überzeugten die Rhöner. Darum:

Unentschieden

Mittelfeld

Sonneberg: Wichtigster Mann bei den Gastgebern ist zweifellos Kapitän Hannes Schreck mit seiner Übersicht und seiner körperlichen Präsenz. Urgestein Kristian Zuleger, wenn im Vollbesitz seiner Kräfte, steht ihm aber nur wenig nach. Schade, dass Vitali Klaus verletzt ist. Der eigentliche Spielmacher der Sonneberger, Fabian Dorst, war verletzungsbedingt in dieser Saison noch gar nicht im Einsatz, sitzt aber heute erstmals wieder auf der Bank. Mitentscheidend wird sein, dass die Spitzen in vielversprechende Abschlusssituationen gebracht werden können.

Borsch: Niklas Kraus zieht hier die Fäden und setzt die Akzente - als Antreiber, als Motor und als Motivator. Und auch er trägt die Kapitänsbinde und wird dieser Rolle mehr als gerecht. Darum:

Unentschieden

Angriff

Sonneberg: Ohne Wenn und Aber - das Prunkstück der Einheimischen ist der Angriff. Mit dem Zugang von Christopher Hopf in der Winterpause wurde die Qualität noch einmal erhöht. Fast zwei Drittel der Tore gehen auf das Konto von Gottschalk, Göhring und Hopf. Jeder dieser drei kann ein Spiel allein entscheiden.

Borsch: Routinier Martin Gimpel ist seit Jahren einer der besten Knipser der Mannschaft. Doch auch der durchsetzungsstarke und flinke Neuzugang René Melzer - mit 17 Treffern weit oben in der Torschützenliste, aber noch hinter Sonnebergs Gottschalk (26) und Göhring (20) - gehört zu den Torgaranten. Interessant aber auch: Marius Bittorf als "gebürtiger" Verteidiger wagt sich oft sehr, sehr weit vor in die gegnerische Hälfte und glänzt dabei als präziser Vorbereiter. Und nicht zu vergessen: In dieser Saison gelang Paul Wagner nach seiner Verletzung (17) ein richtiger Sprung nach vorne und gehört mit seinen gefährlichen Vorstößen, meist über die rechte Seite, zu einer festen Größe im Borscher Angriffsspiel. Trotzdem:

leichter Vorteil Sonneberg

Trainer

Sonneberg: Man kann sagen, zwei Fußballbesessene unterschiedlicher Trainergenerationen treffen heute aufeinander. Beide pflegen zweifelsfrei das spielerische Element. Der omnipräsente Ronny Röhr (36) trainiert nebenher noch zwei Nachwuchsteams, ist DFB-Stützpunkttrainer und im Besitz der DFB-Elite-Jugend-Lizenz, taktisch sehr versiert und kann auch sehr gut motivieren. Zweimal scheiterte er jedoch bisher mit seiner Mannschaft am Aufstieg. Diesmal soll es klappen.

Borsch: Kein anderer hat das sportliche Gesicht in Borsch in den vergangenen Jahren mehr geprägt als Andreas Herzberg (61). Der Inhaber der A-Lizenz hat schon das geschafft,was Röhr bisher noch nicht gelang - den Aufstieg in die Thüringenliga. Der überaus erfahrene Übungsleiter sitzt nun schon seit 2012 auf der Borscher Bank. Darum:

leichter Vorteil Borsch

Spiele gegeneinander

In bisher acht Spielen gewann Borsch sechs Mal. Darum:

Vorteil Borsch

Endstand: Am Ende werden möglicherweise nur Nuancen entscheiden, vielleicht auch Tagesform oder Heimvorteil. Einen klaren Sieger gibt es in unserem Vergleich nicht. Das kann sich heute aber noch ändern. Anpfiff im "Kessel" ist um 15 Uhr. red

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Veröffentlicht am:
01. 06. 2019
00:00 Uhr

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Veröffentlicht am:
01. 06. 2019
00:00 Uhr



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