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"Eine Niederlage gegen Franziska ist keine Seltenheit"

Seit vielen Jahren gehört Sebastian Anders zu den festen Größen in der Tischtennis-Verbandsligamannschaft des TTV Leimbach. Der 37-Jährige hat vor allem in der Offensive seine Stärken. Gefürchtet sind seine Aufschläge und seine Vorhand.



Erfolgreiches Leimbacher Doppel in der Verbandsliga: Sebastian Anders (links) und Franziska Reith. Foto: Sascha Bühner
Erfolgreiches Leimbacher Doppel in der Verbandsliga: Sebastian Anders (links) und Franziska Reith. Foto: Sascha Bühner  

Seit vielen Jahren gehört Sebastian Anders zu den festen Größen in der Tischtennis-Verbandsligamannschaft des TTV Leimbach. Der 37-Jährige hat vor allem in der Offensive seine Stärken. Gefürchtet sind seine Aufschläge und seine Vorhand. Das Leimbach Urgestein hält seinem Verein seit 28 Jahren die Treue.

Als Staffelsieger in der vergangenen Saison erhielten die Leimbacher Tischtennisspieler eine Nominierung für die Sportlerwahl des Kreissportbundes und Ihrer Heimatzeitung.

Am morgigen Samstag empfängt der TTV Leimbach den ESV Themar. Vor dem Spiel gegen die noch ungeschlagenen Themarer gibt Sebastian Anders einen Einblick zur aktuellen Situation beim TTV Leimbach.

Herr Anders, nach vier Spielen stehen drei Siege und eine Niederlage auf dem Konto des TTV Leimbach. Wie fällt Ihre Zwischenbilanz aus?

Sebastian Anders: Ich bin zufrieden. Die Spiele, die wir gewinnen wollten, entschieden wir zu unseren Gunsten. Der Auftaktsieg im Derby gegen Stadtlengsfeld brachte natürlich viel Sicherheit und war der ideale Saisoneinstand. Der Sieg gegen den Aufsteiger aus Arnstadt gehörte zu den Pflichtaufgaben. Das sah am vergangenen Wochenende gegen die starken Schlotheimer schon ganz anders aus. Der Sieg gehört in die Kategorie "nicht unbedingt zu erwartende Bonuspunkte". In Hildburghausen konnten wir zu den ungeliebten Sonntagsterminen auch in diesem Jahr den Bock nicht umstoßen. Alles in allem liegen wir somit gut im Soll.

Wo sehen Sie die Stärken bei Ihrer diesjährigen Mannschaft?

Uns zeichnet unsere mannschaftliche Geschlossenheit aus. Mit Danny Hollatz steht ein überragender Verbandsliga-Spieler in unseren Reihen, der immer für zwei Punkte gut ist. Vor dieser Saison schloss sich mit Matthias Führer ein Spieler aus Unterbreizbach an, der mit seiner Erfahrung und seinem spielerischen Können an der Platte uns personell neue Alternativen eröffnet. Wir sind breiter aufgestellt mit einem stabilen Unterbau unserer zweiten Mannschaft in der zweiten Bezirksliga.

Wie sieht es beim TTV Leimbach mit der Entwicklung des Nachwuchses aus ?

Seit ein, zwei Jahren spüren wir wieder einen größeren Zulauf im Kinderbereich. Vor allem unser Vereinsvorsitzender Gerhard Hildebrandt hat einen großen Anteil daran, dass sich bei uns an der Basis etwas tut. Entscheidend ist natürlich, dass der Nachwuchs auch bei der Stange bleibt. Wir hegen die Hoffnung, dass mittel- und langfristig der eigene Nachwuchs auch unsere Mannschaften im Erwachsenenbereich wieder verstärkt.

Der TTV Leimbach verzichtete nach der vergangenen Saison auf einen Aufstieg in die Thüringenliga. Eine richtige Entscheidung?

Ich denke schon, dass die Entscheidung, wie sie zur damaligen Zeitpunkt getroffen wurde, die richtige war. Franziska Reith, die in unserer ersten Mannschaft eine feste Größe ist, hätte als Frau in der Thüringenliga Männer nicht spielen dürfen. Damit wäre eine feste Größe, die Franziska nun einmal bei uns ist, weggebrochen. Dazu kommt, dass Christoph Unkart unserem Verein treu geblieben ist, mittlerweile aber in Erlangen wohnt und in seinem anspruchsvollen Beruf viel unterwegs ist. Das wäre personell ein Tanz auf der Rasierklinge geworden.

Wie sehen die Ziele des TSV für dieses Jahr aus?

In der Verbandsliga soll wieder ein Platz in der oberen Tabellenhälfte herausspringen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es noch etwas früh, eine genauere Zielstellung zu definieren. Da gehört auch das nötige Glück im Verlauf der Saison dazu. Wenn vielleicht ein weiterer Neuzugang zu uns stoßen würde, könnten wir neu über höhere Ziele sprechen. Fakt ist, dass die besten Spieler auch in der ersten Mannschaft spielen sollen, und dazu gehört Franziska. Im Übrigen regelt das auch der TTR-Wert (Ranglistenwert, Anm. d. Red.) der Spieler eines Vereines. Die Besten müssen in der ersten Mannschaft spielen.

Kratzt es an Ihrem männlichen Ego, wenn Sie sich im Training Ihrer Mitspielerin einmal geschlagen geben müssen?

Überhaupt nicht. Daran gewöhnt man sich gezwungenermaßen, da eine Niederlage gegen Franziska keine Seltenheit ist.

Wie stehen die Leimbacher Chancen gegen den ESV Themar?

Aus meiner Sicht gehen wir leicht favorisiert in die Partie. Beim ESV stehen mit Marcel Funk und Maximilian Schott starke Spieler im oberen Paarkreuz an der Platte. Dazu kommt ihr Routinier Gerd Funk in der Mitte. Ab Position vier dürften die Vorteile bei uns liegen. Die wollen wir natürlich auch zu Punkten ummünzen und zu Hause ungeschlagen bleiben.

Welche Chancen rechnen Sie sich mit Ihrem TTV Leimbach bei der Sportlerwahl aus ?

Natürlich möchten wir uns so weit wie möglich oben platzieren. Aber die Konkurrenz ist groß und da wird es wohl für uns schwer, im Vorderfeld zu landen. Auf alle Fälle soll es nicht der letzte Platz werden.

Wissen Sie schon, wem Sie Ihre Stimme geben?

Bei den Mannschaften geht die Stimme natürlich an meinen
TTV Leimbach. In den anderen Kategorien bin ich mir noch nicht sicher.

Interview: Thomas Dröge

Autor

Thomas Dröge
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
18. 10. 2019
00:00 Uhr

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Thomas Dröge

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Veröffentlicht am:
18. 10. 2019
00:00 Uhr



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