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Chapeau!

Drei "Neu-Eisenmänner" vom Triathlon-Verein Barchfeld und eine "Eisenfrau" aus Dietlas haben beim Challenge Roth und beim Ironman Frankfurt ihr Leistungsvermögen ausgereizt.



Starke Barchfelder Ironman-Debütanten: Marcus Nehrdich (links) und Bastian Weitz. Foto. Hellmann
Starke Barchfelder Ironman-Debütanten: Marcus Nehrdich (links) und Bastian Weitz. Foto. Hellmann  

Roth/Tiefenort - "Ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich daran denke. Den Kanonenschuss beim Start, die aufsteigenden Heißluftballons, das Menschen-Spalier am Solarer Berg, das Läuten der Kirchenglocken beim Marathon", erzählt Marcus Nehrdich sichtlich ergriffen noch Tage nach seinem überaus gelungenen Ironman-Debüt im fränkischen Triathlon-Mekka. Nach zehn Stunden und zwei Minuten hatte der drahtige Mann aus Dorndorf zum ersten Mal nonstop 3800 Meter schwimmend, 180 Kilometer auf dem Rad und 42,190 Kilometer laufend zurückgelegt. Nach dem Schwimmen im Main-Donau-Kanal, für das der Mitdreißiger 1:20 Stunden benötigte, fuhr Nehrdich das Radrennen in beachtlichen 5:04 Stunden. Den abschließenden Marathon schaffte er in 3:25 Stunden. Als 426. von 2639 gestarteten Männern aus mehr als 50 Ländern durchlief der 1,70-Meter-Mann unter dem Jubel von begeisterten Zuschauern den Zielbogen.

Nicht minder getragen von dieser einmaligen Atmosphäre in Roth durchlief sein Vereinskamerad Bastian Weitz nach einer Wettkampfdauer von 10:16 Stunden die Zeitnahme im Ziel. "Erst als mein Name beim Zieleinlauf durch die Lautsprecher erklang, glaubte ich, dass ich es geschaffte habe", erklärt der 40-jährige Tiefenorter. Mit seiner klasse Schwimmzeit von 1:04 hatte der hoch aufgeschossene Physiotherapeut eine solide Ausgangsposition für sein erstes Langdistanz-Rennen gelegt.

Mit 5:24 Stunden auf dem Rad und 3:45 Stunden, die er für den Marathon benötigte, unterstrich Bastian Weitz sein durch zielgerichtetes Training kontinuierlich gewachsenes Leistungsvermögen. "Das Wetter war optimal, ich hatte keinen Hänger. Nur auf den letzten 10 Kilometern musste ich richtig beißen", kommentiert der Vater von drei Söhnen seinen ersten Ironman. Beeindruckend auch die Leistung von Ina Sauerbrei aus Dietlas. Die gestandene Triathletin schaffte den Extrem-Wettkampf in 12:07 Stunden. Das brachte der in der Klasse der 45- bis 50-jährigen Frauen gestarteten Sportlerin Rang 230 unter 463 Teilnehmerinnen ein.

Nicht vergleichbar mit den Leistungen der in Roth gestarteten Triathleten ist die von Marco Koch bei seinem Ironman-Debüt. Seine Endzeit von 13:23 Stunden erzielte der für den TV Barchfeld startende Meininger nämlich eine Woche zuvor unter sengender Hitze beim Ironman in Frankfurt. Chapeau! gh

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Gert Hellmann
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Veröffentlicht am:
12. 07. 2019
00:00 Uhr

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Gert Hellmann

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Veröffentlicht am:
12. 07. 2019
00:00 Uhr



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