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Wirtschaft

Studie: Automobilstandort Thüringen schlecht auf Zukunft vorbereitet

Die Thüringer Automobil- und Zulieferindustrie ist schlecht auf die kommenden Herausforderungen vorbereitet.



Frankfurt/Eisenach - Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag vorgestellte Studie der gewerkschaftsnahen Otto-Brenner-Stiftung. Unter dem Titel „ Wir reiten das Pferd, bis es tot ist“ kommen die Autoren der Studie zu dem Ergebnis, dass im Vergleich zu den anderen ostdeutschen Bundesländern Thüringen besonders weit beim Transformationsprozess in der Automobilindustrie hinterher hinkt. Dabei drängt aus ihrer Sicht die Zeit. „Anders als frühere Studien stellen wir fest, dass der Thüringer Zulieferindustrie keine Atempause bis 2030 bleibt. Vor allem in Westthüringen zeichnet sich das Ende des Autobooms bereits seit 2017 ab. Gemessen an den großen Herausforderungen, vor denen sie stehen, sind zahlreiche Betriebe und Belegschaften schlecht vorbereitet“, schreiben die Autoren.

Dabei sei der Automobilsektor von herausragender Bedeutung für Thüringen. Bis zu 70.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer arbeiten in Betrieben, die von der Automobilindustrie abhängen. Viele kleine und mittelständische Betriebe haben sich auf Nischenprodukte spezialisiert, die bisher für den klassischen Antriebsstrang des Autos benötigt werden.

Hinzu komme, dass aufgrund der guten Auftragslage der vergangenen Jahre kaum strategische Weichenstellungen in Richtung neuer Mobilitätskonzepte eingeleitet worden seien. Jörg Köhlinger, Bezirksleiter im IG Metall Bezirk Mitte, forderte die Landesregierung in Thüringen auf, den Fokus auf die Ansiedlung von Schlüsseltechnologien der Zukunft zu legen und stetig zu prüfen, ob die vorhandenen Förderprogramme den Herausforderungen der Transformation gerecht werden. Gleichzeitig braucht es einen integrierten Politikansatz, der soziale und ökologische Nachhaltigkeit miteinander verzahnt. jol

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Veröffentlicht am:
10. 03. 2020
10:35 Uhr

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10. 03. 2020
10:35 Uhr



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