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Wirtschaft

Nur auf wenigen Flächen werden Sojabohnen angebaut

Buttelstedt - Die zum Anbau von Soja genutzte Thüringer Fläche ist in den vergangenen Jahren nur langsam gewachsen.



Mit etwa 277 Hektar von 609.000 Hektar Gesamtackerland sei der Anbau der Hülsenfrucht nach wie vor verschwindend gering, sagte die Pressesprecherin der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft. Allerdings habe die Anbaufläche 2003 gerade einmal neun Hektar betragen. In ganz Deutschland seien es aktuell etwa 17.000 Hektar.

Zwar brauche die Sojabohne für gute Erträge Wärme. Aber auch Regen. «Die extrem heißen Temperaturen in diesem Jahr waren zwar förderlich, aber die Niederschläge fehlten, so dass wir auch bei dieser Kultur Mindererträge verzeichnen werden», so die Sprecherin. Die Landesanstalt prüft aktuell 15 Sojasorten, um herauszufinden, welche für den Anbau in Thüringen am besten geeignet ist.

Im vergangenen Jahr lag die Erntemenge nach Zahlen des Landesamts für Statistik bei 642 Tonnen. Im Jahr zuvor waren es 498 Tonnen - auf einer Anbaufläche von 274 Hektar. Laut Landesanstalt wird das meiste davon als Futtermittel für Vieh verwendeten. dpa
 

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Veröffentlicht am:
05. 09. 2018
09:34 Uhr

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Deutsche Presseagentur Soja Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft
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