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Wirtschaft

Bislang knapp 37 Millionen Schutzmasken vom Bund beschafft

Schutzmasken für Klinik- und Pflegepersonal sind in der Corona-Krise ein teures und nicht immer einfach zu beschaffendes Gut. Deshalb soll auch den Aufbau der hiesigen Produktion angekurbelt werden, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Apfelstädt.



Jens Spahn spricht auf einer Pressekonferenz
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn spricht auf einer Pressekonferenz.   Foto: Annegret Hilse/Reuters-Pool/dpa

Apfelstädt - Zur Vermeidung von Lieferengpässen in der Corona-Krise sollen nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) medizinische Schutzmasken auch wieder in Deutschland produziert werden. «Das, was geht, kaufen wir von ausländischen Herstellern», sagte Spahn am Freitag nach dem Besuch des zentralen Umschlaglagers in Apfelstädt (Landkreis Gotha) für die vom Bund beschaffte medizinische Schutzausrüstung. «Aber die Epidemie und die Entwicklung der vergangenen Wochen zeigt auch, dass wir auf Dauer nicht so abhängig sein sollten vom internationalen Markt.»

Der weltweite Markt für Schutzmasken sei hart umkämpft. «Ein Centprodukt ist gerade goldwert», sagte Spahn. Und nicht immer würden sicher geglaubte Lieferungen am Ende auch ankommen. Die Bundesregierung habe deshalb ein Angebot an die heimische Wirtschaft gemacht und wolle diese beim Aufbau der Schutzmaskenproduktion unterstützen. Es gehe dabei um Sicherheiten für die Firmen bei Abnahme und Preis. Derzeit liefen Gespräche mit Unternehmen etwa aus dem Maschinenbau und der Textilindustrie.

Über das Lager in Apfelstädt wurden nach Ministeriumsangaben bislang knapp 37 Millionen FFP-Mundschutze und OP-Masken an die Bundesländer verteilt. Die Schutzmasken kauft der Bund weitestgehend in China. Auch mehr als 24 Millionen Handschuhe verteilte der Logistikanbieter Fiege in Apfelstädt an die Kassenärztlichen Vereinigungen und Bundesländer. Hinzu kommen Kittel, Schutzbrillen und Desinfektionsmittel. dpa

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Veröffentlicht am:
03. 04. 2020
15:46 Uhr

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03. 04. 2020
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