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Wirtschaft

Anträge auf Soforthilfe können ab Montag gestellt werden

Kleine Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler sollen so schnell wie möglich Hilfe bekomen. Das für die Beantragung der Gelder nötige Formular soll ab Montag online verfügbar sein, die Bewilligung und Auszahlung der Gelder so schnell wie möglich erfolgen.



Erfurt - Laut Wirtschaftsministeriums hat die Landesregierung bei einer Kabinettssitzung den Weg für ein „Corona-Soforthilfeprogramm“ für die Thüringer Wirtschaft frei gemacht. „Der Schutzschirm für kleine Unternehmen, Freiberufler, Soloselbständige und weitere Berufsgruppen kommt“, sagte Landes-Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) am Freitag in Erfurt nach den Beratungen der Regierungsmitglieder. Das für die Beantragung der Gelder nötige Formular solle ab Montag online verfügbar sein. Die Bewilligung und Auszahlung der Gelder werde so schnell wie möglich erfolgen.

Im Interview mit unserer Zeitung hatte Tiefensee zuvor erklärt, zwischen der Bewilligung und Auszahlung der Gelder sollten im Regelfall nur fünf Tage liegen. Nach der Kabinettsentscheidung fügte er allerdings hinzu, wegen der zu erwartenden Vielzahl der Anträge sei mit einer „Anlaufphase“ zu rechnen – meint: zunächst dürfte teilweise mehr Zeit zwischen Bewilligung eines Antrages und der Auszahlung der Hilfen liegen.
 
Das Soforthilfeprogramm ist nach Angaben des Wirtschaftsministeriums ausschließlich auf Antragsteller beschränkt, die durch die Corona-Krise in eine wirtschaftliche Notlage gekommen sind. „Umfasst sind gewerbliche Unternehmen bis zu 50 Beschäftigte einschließlich Einzelunternehmen sowie die wirtschaftsnahen freien Berufe und die Kreativwirtschaft“, heißt es in einer Mitteilung des Wirtschaftsministeriums.

Das schließe zum Beispiel Architektur- und Ingenieurbüros, Forschung und Entwicklung, Werbung und Marktforschung, sonstige freiberufliche wissenschaftlichen und technische Tätigkeiten, Unterrichtleistungen, kreative, künstlerische und unterhaltende Tätigkeiten ein. Die Fördersummen belaufen sich - je nach Beschäftigtenzahl des Unternehmens - auf bis zu 30.000 Euro.
 
Das Antragsformular soll nur zwei Seiten umfassen und auf der zentralen Internetseite des Landes bei der Thüringer Aufbaubank eingestellt werden. „Wir rechnen mit 1.500 Anträgen täglich, insgesamt bis zu 20.000 Anträge“, sagte Tiefensee. Thüringen sei nun eines der ersten Bundesländer, indem solche Hilfen auch tatsächlich beantragt werden könnten. Die Kammern hatten Tiefensee in den vergangenen Tagen vorgeworfen, er und der Freistaat würden den Unternehmen im Land zu langsam helfen. Tiefensee hatte das vehement zurückgewiesen. sh

>>> Weiter Hotlines zu Hilfen der Kammern und Steuererleichterungen

 

 

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Veröffentlicht am:
20. 03. 2020
15:59 Uhr

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20. 03. 2020
15:59 Uhr



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