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Wolfgang Tiefensee

Wolfgang Tiefensee: Auch wenn es den Vertreter einer ehemaligen Volkspartei schmerzen muss, wird der Thüringer SPD-Vorsitzende und Wirtschaftsminister zwar eine, aber keine treibende Rolle in den Gesprächen haben.



Wolfgang Tiefensee: Auch wenn es den Vertreter einer ehemaligen Volkspartei schmerzen muss, wird der Thüringer SPD-Vorsitzende und Wirtschaftsminister zwar eine, aber keine treibende Rolle in den
Wolfgang Tiefensee: Auch wenn es den Vertreter einer ehemaligen Volkspartei schmerzen muss, wird der Thüringer SPD-Vorsitzende und Wirtschaftsminister zwar eine, aber keine treibende Rolle in den  

Wolfgang Tiefensee: Auch wenn es den Vertreter einer ehemaligen Volkspartei schmerzen muss, wird der Thüringer SPD-Vorsitzende und Wirtschaftsminister zwar eine, aber keine treibende Rolle in den Gesprächen haben. Auch öffentlich hat Tiefensee diese Einsicht zumindest angedeutet, als er erklärte, nach dem Wahlausgang liege die Initiative, zu Gesprächen einzuladen, eindeutig bei den Linken, nicht bei seiner Partei. Tiefensee weiß, dass er nach der erneuten Niederlage der SPD bei einer Wahl viel Zeit darauf verwenden muss, seine eigenen Laden am Leben zu erhalten; Ähnliches gilt für den Parteivorsitzenden der Herzen der Thüringer SPD, den sozialdemokratischen Fraktionsvorsitzenden Matthias Hey . Letzter muss vor allem die Arbeit einer Landtagsfraktion organisieren, die nun nur noch acht statt zuletzt zwölf Abgeordnete hat - was weniger Geld und Stellen und damit auch mehr Arbeit für jeden Einzelnen dort bedeutet. Ohnehin sind sich Linke und Sozialdemokraten in vielen politischen Punkten so einig, dass es da kaum Gelegenheit zum großen Streit gibt; mit einer Ausnahme: Wenn es um die Arbeit des Verfassungsschutzes geht, wird es in den Gesprächen zwischen Linken und SPD mit Sicherheit kontrovers werden. Dann wird Innenminister Georg Maier heftig mit den Unterhändlern der Linken aneinander geraten. Denn Maier will den Nachrichtendienst unbedingt stärken, die Linken wollen das auf keinen Fall. Wie ein Kompromiss aussehen könnte, der ja auch noch von CDU beziehungsweise FDP mitgetragen werden müsste, ist völlig offen. Weil Maier auch Ambitionen auf den Vorsitz der Thüringer SPD nachgesagt werden, könnte diese absehbare Auseinandersetzung zwischen ihm und den Linken eine Gelegenheit für Maier sein, sich weiter zu profilieren.

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Veröffentlicht am:
15. 11. 2019
09:36 Uhr

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15. 11. 2019
09:36 Uhr



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