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Thüringen

Wieder mehr als 7000 Corona-Neuinfektionen

Es ist wieder ein neuer Höchststand bei gemeldeten Corona-Fällen: In den letzten 24 Stunden hat das Robert-Koch-Institut 7830 Corona-Neuinfektionen registriert.



Corona-Neuinfektionen
Abstrich im Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover.   Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Berlin - Erneut melden die Behörden einen Höchststand bei der Zahl der Neuinfektionen. Der Vergleich mit dem Infektionsgeschehen im Frühjahr ist jedoch kompliziert.

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben 7830 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet, mehr als je zuvor seit Beginn der Pandemie. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Morgen hervor.

Am Vortag war mit 7334 neuen Fällen der bis dato höchste Wert registriert worden. In der vergangenen Woche meldete das RKI am Samstag 4721 Neuinfektionen. Die jetzigen Werte sind nur bedingt mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, weil mittlerweile wesentlich mehr getestet wird - und damit auch mehr Infektionen entdeckt werden.

Experten zufolge sind die neu gemeldeten Infektionen wegen der Zeit zwischen Ansteckung, Test, Ergebnis und Meldung ein Hinweis darauf, wie stark das Virus vor etwa einer Woche in der Gesellschaft unterwegs war. Deshalb dauert es auch, bis sich politische Maßnahmen in den Meldezahlen niederschlagen könnten.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach RKI-Angaben mindestens 356.387 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Stand: 17.10., 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion lag demnach bei 9767. Das waren 33 mehr als am Vortag. Nach Schätzungen des RKI gibt es etwa 290.000 Genesene.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag in Deutschland laut RKI-Lagebericht vom Freitag bei 1,22 (Vortag: 1,08). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel rund 1,2 weitere Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI in seinem aktuellen Lagebericht ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 1,30 (Vortag: 1,22). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

In Thüringen ist der Landkreis Eichsfeld rot markiert, da er eine 7-Tage-Inzidenz von 60,0 pro 100 000 Einwohner ausweist. Die Landkreise Sömmerda und der Saale-Holzland-Kreis befinden sich über der Grenze von 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner. Alle anderen Landkreise befinden sich noch unter dieser kritischen Grenze . "Weiße Flecken" sind dabei die Stadt Weimar und der Landkreis Hildburghausen. Während in Weimar die 7-Tages-Inzidenz bei 0 liegt, befindet sie sich im Landkreis Hildburghausen bei 4,7.

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Veröffentlicht am:
17. 10. 2020
09:32 Uhr

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17. 10. 2020
09:32 Uhr



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