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Thüringen

Vier Stellvertreter für neue Landtagspräsidentin gewählt

Dorothea Marx (SPD), Henry Worm (CDU), Astrid Rothe-Beinlich (Grüne) und Dirk Bergner (FDP) sind die künftigen Stellvertreter von Landtagspräsidentin Birgit Keller (Linke). Für den Posten des Stellvertreters werden je 46 Stimmen benötigt.



Jetzt geht’s rund, heißt es für die Abgeordneten im neuen Landtag. Eine neue Sitzordnung musste für inzwischen sechs Fraktionen ausgetüftelt werden.
Jetzt geht’s rund, heißt es für die Abgeordneten im neuen Landtag. Eine neue Sitzordnung musste für inzwischen sechs Fraktionen ausgetüftelt werden.   Foto: Bodo Schackow/dpa

Vier Kandidaten für die Vize-Präsidentenposten im Thüringer Landtag haben am Dienstag eine Mehrheit erreicht. Für die CDU-Fraktion wurde Henry Worm ins Landtagspräsidium gewählt. Er erhielt in Erfurt 62 Stimmen. Er hatte sich zuvor in seiner Fraktion in einer Kampfabstimmung gegen die CDU-Abgeordnete Beate Meißner durchgesetzt. Die AfD-Kandidatin Tosca Kniese fiel bei der Wahl durch. Sie erhielt 39 Ja-Stimmen, 46 werden benötigt. Im neuen Thüringer Landtag gibt es 90 Abgeordnete, die AfD hat 22 Sitze.

Die SPD-Abgeordnete Dorothea Marx wurde mit 57 Ja-Stimmen als Vize-Landtagspräsidentin bestätigt. Die 61-Jährige hatte den Posten bereits in der vergangenen Legislatur. Die Grünen hatten ihre parlamentarische Geschäftsführerin, Astrid Rothe-Beinlich, für das Landtagspräsidium nominiert, die mit 54 Ja-Stimmen gewählt wurde. Für die FDP wird künftig Dirk Bergner im Präsidium vertreten sein. Er bekam 48 Ja-Stimmen.

Damit stehen der frisch gewählten Landtagspräsidentin Birgit Keller (Linke) künftig vier statt bisher zwei Stellvertreter zur Seite. Vorgesehen war, dass jede Fraktion im Landtagspräsidium vertreten sein soll. Dafür hatten die Parlamentarier bei ihrem ersten Zusammentreffen nach der Landtagswahl den Weg frei gemacht und das Abgeordnetengesetz sowie die Geschäftsordnung des Landtages geändert. Nach dem Scheitern der AfD-Kandidatin wurde zunächst kein zweiter Wahlgang angesetzt.

Im Thüringer Parlament steht jeder Fraktion ein Posten im Landtagspräsidium zu. Dafür hatten die Parlamentarier bei ihrem ersten Zusammentreffen am Dienstag das Abgeordnetengesetz und die Geschäftsordnung des Landtages geändert. Vor der Änderung hatten jeweils die zweit- und drittstärkste Fraktion ein Anrecht auf einen Vize-Präsidentenposten. dpa

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Veröffentlicht am:
26. 11. 2019
13:46 Uhr

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26. 11. 2019
13:46 Uhr



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