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Thüringen

Schnelle Strafverfolgung gegen tatverdächtige Flüchtlinge in Suhl "bei Bedarf"

Suhl - Schnelle Strafverfahren gegen tatverdächtige Flüchtlinge: Dieses Modell wird bei Delikten im Umfeld der Flüchtlings-Erstaufnahme (EA) in Suhl ab sofort wieder angewandt.



Suhl - Schnelle Strafverfahren gegen tatverdächtige Flüchtlinge: Dieses Modell wird bei Delikten im Umfeld der Flüchtlings-Erstaufnahme (EA) in Suhl ab sofort wieder angewandt. Dies bestätigten Sprecher von Polizei und Justizministerium. "Polizei und Staatsanwaltschaft stehen in Suhl in engem Kontakt und entscheiden situativ, ob beschleunigte Verfahren angewandt werden", erklärte ein Sprecher von Justiz- und Migrationsminister Dieter Lauinger (Grüne). Damit reagiere man vor allem auf die jüngst wieder leicht gestiegene Zahl von Ladendiebstählen und ähnlichen Delikten, bei denen die Verdächtigen EAE -Bewohner waren.

Die Schnellverfahren, bei denen es bereits wenige Tage nach der Tat zu Anklage, Verhandlung und Urteil kommt, waren Anfang 2018 nach einer Diebstahlswelle zeitweise eingeführt worden. Durch eine neugeschaffene Staatsanwalt-Stelle in Meiningen könne man Schnellverfahren nun dauerhaft bei Bedarf gewährleisten, hieß es weiter. Rechtlich sind beschleunigte Verfahren bei klarer Beweislage und einer zu erwartenden Haftstrafe von bis zu einem Jahr möglich. Dass unmittelbar nach einem kürzlich erfolgten Schnellverfahren die Fallzahlen wieder gesunken sind, sei ein Zeichen dafür, dass das Prinzip der Abschreckung funktioniere, sagte eine Sprecherin der Suhler Polizei. er

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Veröffentlicht am:
18. 02. 2019
15:50 Uhr

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18. 02. 2019
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