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Thüringen

Rätselhafter Tod eines DDR-Oppositionellen: Ergebnisse präsentiert

Bis heute beschäftigt der rätselhafte Tod des DDR-Oppositionellen Matthias Domaschk 1981 im Stasi-Gefängnis in Gera die Menschen. War es Selbstmord? Eine Arbeitsgruppe präsentiert die Ergebnisse jahrelanger Untersuchungen



In Erfurt werden am Dienstanachmittag die Ergebnisse einer Arbeitsgruppe vorgestellt, die vier Jahre lang den rätselhaften Tod des DDR-Oppositionellen Matthias Domaschk in Stasi-Haft untersucht hat. Domaschk war am 12. April 1981 im Alter von 23 Jahren in Gera gestorben, nachdem ihn die DDR-Staatssicherheit festgenommen und stundenlang verhört hatte. Er war in der oppositionellen Gruppe der Jungen Gemeinde in Jena aktiv. Er hatte gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns protestiert und Kontakt zur Bürgerrechtsbewegung «Charta 77» in Prag.

Die genauen Todesumstände Domaschks sind bis heute nicht abschließend geklärt. Anfang der 1990er Jahre waren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen mangelnder Beweise eingestellt worden. Im März 2015 hatte Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) die neue Arbeitsgruppe eingerichtet – auch, um das Aufarbeitungsversprechen aus dem Koalitionsvertrag von Linke, SPD und Grünen einzulösen. Zudem hatte die einstige Lebensgefährtin Domaschks, Renate Ellmenreich, ihn gebeten, den Todesfall erneut untersuchen zu lassen.

 

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Veröffentlicht am:
13. 08. 2019
07:43 Uhr

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13. 08. 2019
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