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Suhl

Zwei Wohnungen in Suhl nach Brand nicht mehr bewohnbar

Ein Rauchmelder hat am Montagmorgen Schlimmeres verhindert: Wären nur fünf Minuten mehr vergangen, hätte ein Feuer sein volles Ausmaß erreicht, resümiert die Feuerwehr. Dennoch sind zwei Wohnungen in der Auenstraße nicht mehr bewohnbar.



Suhl - Gegen 6 Uhr war der Notruf bei der Feuerwehr eingegangen: In einer Wohnung piept ein Rauchmelder, teilten aufmerksame Nachbarn mit. Weiter hieß es, dass der Bewohner nicht öffne und es schon verbrannt rieche.

Als die Kameraden die Tür zur Wohnung im fünften Stock öffneten, schlug ihnen dichter Brandrauch entgegen. Mit schwerem Atemschutz durchsuchten mehrere Feuerwehrleute die Wohnung. Schnell die Entwarnung: Menschen hielten sich dort nicht auf.

Die Löscharbeiten im Schlafzimmer zogen sich nach Angaben der Einsatzkräfte wegen der "Fülle des Hausrates" eine Dreiviertelstunde hin.

Durch den Qualm wurde die Wohnung stark in Mitleidenschaft gezogen. Sie ist laut Feuerwehr auf absehbare Zeit nicht bewohnbar. Wegen der Löschwasserschäden gilt das auch für die darunter liegende Wohnung.

Menschen wurden nicht verletzt. Die Bewohner kamen in Ersatzwohnungen unter, die die Wohnungsgesellschaft vermittelte.

Das Resümee des Einsatzleiters der Feuerwehr fiel glimpflich aus: „Der Heimraumelder hat einen weitaus größeren Schaden noch verhindert. Nur fünf Minuten später und das Feuer hätte vermutlich sein volles Ausmaß erreicht. Nicht auszudenken, wenn der giftige Rauch auch noch das Treppenhaus und die übrigen Wohnungen erreicht hätte", wird er in einer Mitteilung zitiert.

Zur Brandursache ermittelt die Polizei. Mit insgesamt 23 Kameraden der Hauptwache und der Freiwilligen Wehren Oberland/Lauter und Zentrum war die Feuerwehr Suhl im Einsatz. ap

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Veröffentlicht am:
18. 02. 2019
11:04 Uhr

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18. 02. 2019
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