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Suhl

Zukunft des Rettungsdienst Hildburghausen hängt weiter in der Luft

Suhl/Hildburghausen - Die Verbandsversammlung des Rettungsdienstzweckverbandes Südthüringen hat in einer außerordentlichen Sitzung einen Antrag der DRK Rettungsdienst Hildburghausen gGmbH auf Zahlung eines Zuschusses in Höhe von 264.000 Euro zur Aufrechterhaltung der Liquidität abgelehnt.



Wie Verbandsvorsitzender André Knapp am Mittwochvormittag sagte, konnte das DRK die erheblichen Zweifel an der dauerhaften wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des vom DRK-Kreisverband Hildburghausen betriebenen Rettungsdienstunternehmens auch bis zur gesetzten Frist am Dienstag nicht ausräumen. Zudem existiere keine rechtliche Grundlage für eine solche Zahlung.

Der Rettungsdienstzweckverband habe den neuen Geschäftsführer der gGmbH, Jürgen Arfmann, aufgefordert, den Verband unverzüglich darüber in Kenntnis zu setzen, wenn er einen Insolvenzantrag stelle oder die rettungsdienstliche Leistung in irgendeinem Punkt gefährdet werde. (*)

Unter vorläufiger Insolvenzverwaltung bleibe der Vertrag zwischen Verband und Dienstleister weiter bestehen und der Rettungsdienst müsse fortgeführt werden, führte der Justiziar der Stadt Suhl Peter Krautstrunk zur Rechtslage aus. Ein solches Szenario gab es deutschlandweit bereits einige Male. Zudem gebe es eine Rückfallebene, über die der Rettungsdienst durch andere Kräfte abgesichert werde. vat

(*) In einer ersten Meldung hatte es irrtümlich gehießen, Arfmann sei aufgefordert worden, unverzüglich einen Insolvenzantrag zu stellen, sollte der Fehlbetrag nicht anderweitig ausgeglichen werden können.

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Veröffentlicht am:
05. 09. 2018
12:02 Uhr

Aktualisiert am:
05. 09. 2018
16:55 Uhr

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05. 09. 2018
12:02 Uhr

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05. 09. 2018
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