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Suhl/ Zella-Mehlis

Trabis und Wartburgs machen Station in Suhl

In wenigen Tagen werden wieder die Zweitakter von Trabi und Wartburg durch die Straßen von Suhl knattern und mit ihrem unvergleichlichen Duft an alte Zeiten erinnern. Ziel ist das Fahrzeugmuseum.



Ein anspruchsvolles Programm haben die Rallye-Teilnehmer, die in Polen starten werden.
Ein anspruchsvolles Programm haben die Rallye-Teilnehmer, die in Polen starten werden.  

Suhl/Oberhof - Die Dan-Car-Rallye macht im April Station in Suhl, Oberhof, Torgau, Eisenach, Zwickau, Oberhof, Dresden und Cottbus. Der Startschuss erfolgt in Bytòw, der polnischen Woiwodschaft Pommern, und führt auch nach Thüringen. Insgesamt sind die Fahrer auf einer 1670 Kilometer langen Strecke unterwegs.

Das Besondere daran: An den Start gehen hauptsächlich Fans von Ostblock-Fahrzeugen. Vorne mit dabei: Autos aus der DDR, also Trabant und Wartburg. Natürlich dürfen solche Marken wie Polonez, Fiat 126p, Fiat Cinquecento, Zuk oder Skoda nicht fehlen. Es gibt also für Interessierte einiges zu staunen.

Drei Fahrzeug-Museen

Zweck der Reise ist es, dass die Enthusiasten des klassischen Fahrens gleich drei Fahrzeug-Museen besuchen wollen. Logisch also, dass die Rallye in Eisenach, Suhl und Zwickau Station macht.

"Wichtig ist für uns die Geschichte. Insbesondere die Automobilindustriegeschichte", heißt es von den Organisatoren. "Die Autos und Motorräder, die aus den Fängen des Schrottplatzes genommen wurden, erleben eine zweite Jugend." Während man mit solchen historischen Fahrzeugen den Nachwuchs infizieren kann, werden bei den Älteren nostalgische Erinnerungen geweckt.

Bestens ist dafür eine Rallye geeignet, wie sie nun auf die Beine gestellt wird. Die erste Etappe führt am Samstag, 27. April, von Bütow (Polen) nach Torgau. Dies ist mit 490 Kilometern die längste Etappe.

Viel kürzer, aber auch anspruchsvoller ist die zweite Etappe von Torgau nach Eisenach. Erst am nächsten Tag, dem Montag, 29. April werden die Teilnehmer viel mehr Zeit für sich haben. Dann starten sie in Eisenach und machen sich auf den Weg ins 72 Kilometer entfernte Suhl. Hier steht der Besuch des Fahrzeugmuseums gegen Mittag an. Die Fahrer und Mitfahrer haben zudem Gelegenheit, die Stadt zu besichtigen. Denn erst am Dienstag erfolgt die Abreise, diesmal in Richtung Zwickau. Unterwegs wird in Oberhof eine Pause eingelegt. Beworben wird die Stadt bei den Teilnehmern als jene, die "für das Ski fahren bekannt ist". Schließlich wird auf der Reise auch Dresden angesteuert. Von hier aus steuern die alten Fahrzeuge Richtung Cottbus - das letzte Ziel, bevor es wieder auf die lange Fahrt nach Hause geht. Am Donnerstagnachmittag, 2. Mai, wird die Rallye auf dem Marktplatz in Bütow enden.

Autor

Doreen Fischer
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Veröffentlicht am:
24. 04. 2019
16:12 Uhr

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Autor

Doreen Fischer

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Veröffentlicht am:
24. 04. 2019
16:12 Uhr



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