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Suhl

Schmiedefeuer lodern wieder im Museum im Lubenbachtal

Das technische Museum Gesenkschmiede in Zella-Mehlis lädt zum Schmiedefest ein.



Auch zum Schmiedefest 2019 können Besucher unter fachkundiger Anleitung selbst etwas schmieden. Archivbild: Bauroth
Auch zum Schmiedefest 2019 können Besucher unter fachkundiger Anleitung selbst etwas schmieden. Archivbild: Bauroth  

Zella-Mehlis - Zum inzwischen 25. Mal werden an diesem Samstag, 17. August, im technischen Museum Gesenkschmiede die Schmiedefeuer anlässlich des Schmiedefestes entfacht. Die Mitarbeiter des Museums und die Mitglieder des Fördervereins laden dazu von 13 bis 18 Uhr in das Kleinod an der Lubenbachstraße 4 ein.

Erfahrene Metaller bedienen an diesem Tag die Maschinen, Schmiedekünstler und Feuerbezwinger aus nah und fern arbeiten an den Schmiedefeuern, um gemeinsam das technische Museum Gesenkschmiede zum Glühen zu bringen. Dazu gibt es noch einen kleinen Trödelmarkt und Spielangebote für die Kinder. Auch die Kneippanlage kann genutzt werden, heißt es in der Ankündigung von Museumsleiter Lothar Schreier.

Unbedingt einen Besuch wert ist seiner Ansicht nach auch die Sonderausstellung "Vier Jahreszeiten" mit Naturbildern von Jutta Holzinger aus Mönchenholzhausen, die noch bis zum 22. September 2019 präsentiert wird.

Für Speisen und Getränke, unter anderem mit selbstgebackenem Kuchen und für gute Unterhaltung mit Livemusik vom Trio Bergkristall ist wie immer bestens gesorgt. Und auch darauf verweist der Leiter der städtischen Museen: An diesem Tag ist der Eintritt in die Gesenkschmiede frei!

Älteste Brettfallhämmer

Das Gebäude wurde zwischen 1830 und 1840 ursprünglich als Sägewerk erbaut und mit zwei Wasserrädern ausgestattet. Es wurde später von der seit 1842 in der Stadt ansässigen Schmiedefirma Wahl übernommen und 1918 zu einer Gesenkschmiede umgebaut. "Der Betrieb wurde 1988 unter Denkmalschutz gestellt. Heute ist die ehemalige Gesenkschmiede ein technisches Denkmal und Museum. Wir zeigen Ihnen die ältesten Brettfallhämmer Deutschlands mit über 16 Tonnen Eigengewicht und über vier Meter Höhe. Sie können den Werdegang von Gesenkschmiedeteilen einschließlich der Werkzeugherstellung verfolgen und zahlreiche historische Maschinen und Handwerkzeuge betrachten", wirbt Lothar Schreier für einen Besuch.

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Veröffentlicht am:
13. 08. 2019
19:36 Uhr

Aktualisiert am:
14. 08. 2019
12:35 Uhr

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13. 08. 2019
19:36 Uhr

Aktualisiert am:
14. 08. 2019
12:35 Uhr



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