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Suhl/ Zella-Mehlis

Rennrodel-Fans sorgen für Stimmung an der Bahn

Mit dem Pendelbus geht’s am Wochenende ganz bequem zum Rennrodel-Weltcup an die Oberhofer Rennschlitten- und Bobbahn. Dort können sich die Sportfans auf Volksfeststimmung freuen.



Der Rennrodel-Weltcup, der am morgigen Freitag beginnt, ist stets Anlaufpunkt ffür kleine und große Sportfans. Tom Darr, Paula Darr und Leni Neuhöfer aus Kleinschmalkalden feuerten 2019 die Sportler an.
Der Rennrodel-Weltcup, der am morgigen Freitag beginnt, ist stets Anlaufpunkt ffür kleine und große Sportfans. Tom Darr, Paula Darr und Leni Neuhöfer aus Kleinschmalkalden feuerten 2019 die Sportler an.   Foto: Michael Bauroth/Archiv » zu den Bildern

Oberhof - Die Organisatoren sind gerüstet, der Oberhofer Rennrodel-Weltcup kann kommen - und mit ihm Tausende Sportbegeisterte. "Wir gehen davon aus, dass die Besucherplätze entlang der Bahn gut gefüllt sein werden", sagt der Chef des Organisationskomitees, Uwe Theisinger. Er lädt die Fans ein, bereits am Freitagmorgen, 9.30 Uhr, beim Helaba Nationen-Cup dabei zu sein. Die Viertklässler der Suhler Himmelreichschule zum Beispiel schauen sich an diesem Tag an der Rennschlittenbahn um. Auf Einladung der Heimatzeitung dürfen sie Weltcup-Luft schnuppern.

 

Wettkämpfe und Party

Am heutigen Donnerstag, 19.30 Uhr: Startnummernauslosung vor dem Oberen Hof.

Freitag, 9.30 Uhr Helaba Nationen-Cup, ab 14.30 Uhr Training der Gesetzten.

Samstag, 10.10 Uhr Erster Lauf Herren /11.45 Uhr Zweiter Lauf Herren, anschließend Siegerehrung. 13.30 Erster Lauf Doppelsitzer /14.15 Uhr Zweiter Lauf Doppelsitzer anschließend Siegerehrung. Ab 21 Uhr Rodel-Weltcup Aftershow- Party in der Oberhofer Joel-Bar.

Sonntag. 9.30 Uhr Erster Lauf Damen / 10.55 Zweiter Lauf Damen. 13 Uhr Team-Staffel

Tickets für die Wettkämpfe gibt es an der Tageskasse.

 

Besucher- und VIP-Zelt sind bereits aufgebaut, genauso wie die Versorgungsstände. Das 22-köpfiges Organisationsteam um Uwe Theisinger wird in diesem Jahr unterstützt von 260 ehrenamtlichen Helfern, die das Sportereignis absichern. Insgesamt haben 25 Vereine ihre Mitglieder entsandt. "Alle Ehrenamtler, die mitwirken an der Weltcup-Vorbereitung sind mit Herzblut dabei", lobt der Oberhofer Stützpunkttrainer Jan Eichhorn.

 

Die Helfer sind nicht nur an der Rennschlitten- und Bobbahn anzutreffen, sondern auch zwischen Bratwurststand und Bierwagen. Die Versorgungshütten schlängeln sich in bewährter Weise der Bahn entlang. "Ein Hüttendorf ist hier nicht praktikabel", sagt Uwe Theisinger. Wer Hunger habe, wolle nicht erst an den Start oder zum Ziel laufen, sondern an Ort und Stelle essen, erklärt er. Auch die Thüringer Rennrodel-Elite freut sich auf den Heim-Weltcup und die eine oder andere Bratwurst und ein Rostbrätl, wie Rennrodler Sebastian Bley verrät. Rund 6000 Bratwürste werden während der drei Wettkampf-Tage verzehrt. Anders als an anderen Wettkampf-Standorten herrsche in Oberhof stets Volksfeststimmung, freut sich Marie-Luise Rainer, Sportdirektorin des Internationalen Rennrodel-Verbandes, über die zahlreichen Besucher.

Parkplätze in Oberhof

Für die kleinen Besucher ist zwischen Kurve 13 und 14 ein Kinderzelt aufgebaut, in dem sie sich gemeinsam mit ihren Familien aufwärmen können. Außerdem warten dort allerhand Spielmöglichkeiten und Animation auf die jungen Sportbegeisterten, verspricht der Organisationschef.

Die Anreise nach Oberhof ist im eigenen Auto möglich. "Wir erwarten nur einen Bruchteil der Gäste, die zum Biathlon-Weltcup kommen. Dafür reichen die Parkplätze an der Therme und am Gründle aus ", sagt Uwe Theisinger. Zwei Pendelbusse sind im Einsatz, die die Fans von den Parkplätzen zur Bahn und wieder zurückbringen.

Besonders beliebt sei in diesem Jahr das Inside-Ticket, das in der vergangenen Weltcup-Saison zum ersten Mal angeboten wurde, so der Organisator . Es ist die Eintrittskarte für einen Blick hinter die Kulissen der Sportwelt. Erfahrene Sportler erklären den Gästen die Besonderheiten des Rodel- und Bobsports. Außerdem erleben die Gäste auf der Startanlage, hautnah wie es sich anfühlt, ein Rodler zu sein.

Autor

Anica Trommer
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
29. 01. 2020
17:42 Uhr

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Anica Trommer

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Veröffentlicht am:
29. 01. 2020
17:42 Uhr



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