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Suhl

Partnerschaftliche Begegnung in der Lokalredaktion

Gäste aus der Partnerstadt Kaluga weilen von Mittwoch bis Samstag in Suhl. Am Donnerstag besuchten sie die Lokalredaktion von Freies Wort, um sich über die Arbeit der Redakteure und die Themen der Stadt zu informieren.



Während Lokalchef Georg Vater (links) und Redakteurin Linda Münzel (rechts) mit den Gästen aus Kaluga in der aktuellen Ausgabe der Tageszeitung blättern, zeigt Redaktionsassistentin Elfi Hoffmann-Linz (vorn links) beim Redaktionsbesuch ihre kreative Serviettenfalttechnik. Foto: frankphoto.de
Während Lokalchef Georg Vater (links) und Redakteurin Linda Münzel (rechts) mit den Gästen aus Kaluga in der aktuellen Ausgabe der Tageszeitung blättern, zeigt Redaktionsassistentin Elfi Hoffmann-Linz (vorn links) beim Redaktionsbesuch ihre kreative Serviettenfalttechnik. Foto: frankphoto.de  

Suhl - Bei einem viertägigen Besuch in der Partnerstadt Suhl bereiten Studentinnen der Fakultät für Linguistik und Deutsche Sprache an der Staatlichen Universität Kaluga, Lehrerinnen und eine Schuldirektorin der 6. Mittelschule sowie die stellvertretende Direktorin für berufliche Förderung an der Akademie für Volkswirtschaft Kaluga mit Vertretern der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft (DRFG) erste Projekte im Jahr des 50-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft vor. Neben einem Besuch des Chrisamelmarts, einem Seminar zur geplanten Fotoausstellung und zur Gedächtniskultur in beiden Städten sowie dem Besuch der Landeshauptstadt Erfurt mit Gesprächen kommunaler Vertreter stand auf Wunsch vor allem der jungen Studentinnen auch ein Besuch der Lokalredaktion von Freies Wort auf dem Besuchsprogramm. Hier informierten sich die Gäste am Donnerstag über die Redaktionsarbeit, über die Geschichte und die Inhalte der Zeitung. In einem lebhaften Gespräch tauschten sich Redakteure und die russischen Besucherinnen über aktuelle Themen und Probleme der Partnerstädte aus. Die Sorge um die Rente sei ein solches Thema, das auch in der Kalugaer Zeitung immer wieder beleuchtet wird, ließen die Gäste wissen. "Meine Mutter hat 32 Jahre gearbeitet und bekommt nur 118 Euro Rente im Monat", ließ eine Studentin wissen. Großer Raum wird in Kalugas lokaler Zeitung der Kultur-Berichterstattung eingeräumt. Aber auch soziale Themen stehen im Fokus.

Die Gäste, darunter auch die junge Suhler Fremdsprachenkorrespondentin Julia Schlosser, die ihre beim Schüleraustausch kennengelernte Freundin aus Kaluga begleitete, sprachen sich dafür aus, den lebendigen Austausch zwischen den Partnerstädten am Leben zu erhalten. Zum einen dürfe die Erinnerung an die Geschichte nicht verlorengehen, zum anderen biete die Kultur sehr viele Anknüpfungspunkte. Vor allem für Studierende sei es sehr wichtig, die deutsche Sprache zu lernen, hieß es. Damit eröffne sich die Möglichkeit zu Auslandssemestern oder Praktika in Deutschland.

Überaus angetan zeigten sich die Gäste vom Chrisamelmart, den sie in Begleitung ihrer Gastgeber um Martin Kummer bereits am Abend ihrer Ankunft besuchten. "Es ist wie im Märchen, so stimmungsvoll und gemütlich", schwärmten sie. In Kaluga, überhaupt in Russland gebe es das in dieser Form leider nicht. vat

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Veröffentlicht am:
06. 12. 2018
17:54 Uhr

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06. 12. 2018
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