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Oberhof: Gute Erfahrungen mit Schnee von gestern

Die Biathleten sind nach der langen Saison im wohlverdienten Urlaub, aber in Oberhof wird schon an den nächsten Weltcup gedacht.



Oberhof - Die Biathleten sind nach der langen Saison im wohlverdienten Urlaub, aber in Oberhof wird schon an den nächsten Weltcup gedacht. Dabei geht es auch um die Aufarbeitung der vergangenen Saison. Und da stellte sich wieder einmal der Schnee als ein Problem dar. Diesmal gab es zur Abwechslung mal zu viel davon. Weltcup-Sprecher Ralf Ilgen erinnert daran, dass es unmittelbar vor den Wettbewerben im Januar am Dienstag und Mittwoch eines wahren Kraftaktes bedurfte, um die Schneemassen aus der Arena, von den Zuschauertribünen, den Parkplätzen und dem gesamten Weltcup-Gelände zu entfernen. Der Dank der Veranstalter ging dafür einmal mehr auch an die unzähligen Helfer in Oberhof.

Für den gegenteiligen Fall, wenn also mal wieder zu wenig Schnee fällt, kann in Oberhof inzwischen vorgesorgt werden. Gleich nach dem Weltcup haben die Mitarbeiter des Thüringer Wintersportzentrums (TWZ) mit der Schneeproduktion begonnen, um das Depot an der Oberhofer Skihalle mit der weißen Pracht zu füllen. "Das ist mittlerweile randvoll. Außerdem wurde an der Schanzenanlage im Kanzlersgrund Schnee produziert und eingelagert. Bei verschiedenen Arbeitseinsätzen wurden die Depots abgedeckt und somit sommerfest gemacht. Schließlich soll so viel Schnee wie möglich die warme Jahreszeit überdauern", betont Ilgen.

Der Nachteil an einem Winter mit viel Schnee sei, dass man manche Sachen erst nach dessen Abtauen abbauen oder beseitigen könne. Diese Arbeiten kündigt der Weltcup-Sprecher für die nächsten Wochen an. Am Grenzadler stehe zum Beispiel die Müllentsorgung an. "Die Einführung des Mehrwegbecher-Systems hat zu einer drastischen Verringerung von Müll beigetragen und wieder einmal gezeigt, dass man in Oberhof auch in Sachen Nachhaltigkeit mitreden kann. Und für die Besucher hatte das System einen positiven Nebeneffekt: Ein ganz neuer Fanartikel eroberte die Fanschar im Januar in Oberhof", so Ralf Ilgen. Stattdessen ist die Entsorgung der bei den Fans beliebten Styroporblöcke, die als Schutz vor kalten Füßen mit zum Weltcup gebracht werden, inzwischen ein Problem.

Indirekt sind darüber hinaus auch schon die Vorbereitungen auf die Weltmeisterschaft 2023 gestartet. Im März haben zwei Delegationen des Oberhofer Weltcup-Org.-Komitees der Biathlon-WM in Östersund eine Stippvisite abgestattet. Dort verschafften sie sich einen Eindruck davon, wie die Schweden diese WM organisiert haben und was man sich für Oberhof 2023 abschauen kann.

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Veröffentlicht am:
11. 04. 2019
15:18 Uhr

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