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Suhl/ Zella-Mehlis

Glühende Begeisterung für Sport in der eiskalten Rinne

Mützen runter, Helme auf: Wie es sich anfühlt, als Rennrodler in der Eisrinne an Start zu gehen, haben die Viertklässler der Suhler Himmelreichschule am Freitag beim Klasse Kids-Projekt selbst erfahren.



Unter Anleitung von Linda Adler wagt Nika aus der vierten Klasse der Suhler Himmelreichschule die erste Fahrt auf der Startanlage.
Unter Anleitung von Linda Adler wagt Nika aus der vierten Klasse der Suhler Himmelreichschule die erste Fahrt auf der Startanlage.   » zu den Bildern

Oberhof - Schnell nimmt der Schlitten Fahrt auf. Rasant geht es die Startanlage an der Oberhofer Rennschlitten- und Bobbahn hinab. Ab und an schlingert das Sportgerät und knallt an die Bande. Dennoch kommt Nika - gut geschützt mit einem Helm auf dem Kopf - mit einem Lächeln im Ziel an. "Es war so geil", schwärmt das Mädchen nach ihrer ersten Fahrt auf dem Schlitten. "Es hat sich angefühlt, als wäre man so schnell wie ein Auto", erzählt sie und geht gleich noch einmal zum Startpunkt.

Auf Einladung von Freies Wort ist das Mädchen gemeinsam mit ihren Mitschülern aus der Klasse 4c der Suhler Himmelreiche an die Oberhofer Rennschlitten- und Bobbahn gekommen. Dort kämpfen am Freitagvormittag die Sportler beim Helaba Nationen-Cup um die vorderen Plätze. Die Suhler Schüler haben Pfeifen und Rasseln dabei, um die Rodler anzufeuern. Begleitet von den Ahs und Ohs der jungen Zuschauer flitzen die Sportler durch die Eisrinne und ganz dicht an den Jungs und Mädchen vorbei. Am Herrenstart schauen die Kinder dabei zu, wie sich die Männer vorbereiten, ehe sie die knapp 1,1 Kilometer lange Bahn mit bis zu 120 Stundenkilometern hinabsausen. Auch die Schüler zieht es Richtung Tal, allerdings etwas gemächlicher und zu Fuß. Sie schauen sich am Ziel um und dürfen sogar hineinlaufen in das Innere vom Kreisel.

"Meine Schüler sind sehr sportbegeistert", nennt Grundschullehrerin Heike Eckstein den Grund für die Bewerbung um das Klasse Kids- Projekt. Bereits zum vierten Mal hat sie ihre Schüler angemeldet - und nun Glück gehabt. Vielleicht entdeckt ja ein kleiner Langläufer, Fußballer oder Volleyballer dabei seine Leidenschaft für den eisigen Sport. "Außerdem schweißen gemeinsame Erlebnisse zusammen", sagt Heike Eckstein.

Auch beim Biathlon-Weltcup war sie mit den Viertklässlern der Himmelreichschule schon dabei. "Die Namen der Biathleten sind bekannt. Aber Rennrodeln ist nicht ganz so populär bei den Kindern. Deswegen haben wir im Unterricht erst einmal gesammelt, wie die Sportler heißen."

Vor allem jedoch das Testen der Sportart lässt bei Schülern den Funken der Begeisterung überspringen - trotz eisiger Temperaturen auf der Startanlage. Die nächste Generation Rennrodel-Fans ist geboren. at

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Veröffentlicht am:
31. 01. 2020
16:30 Uhr

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31. 01. 2020
16:30 Uhr



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