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Suhl/ Zella-Mehlis

Corona-Verstöße halten sich in Grenzen

Suhl - Insgesamt 91 Tatvorwürfe, die im Zusammenhang mit Corona-Maßnahmen stehen, gab es seit Mitte März in Suhl.



Suhl - Insgesamt 91 Tatvorwürfe, die im Zusammenhang mit Corona-Maßnahmen stehen, gab es seit Mitte März in Suhl. Hauptsächlich seien die Mindest-Abstandsregelungen nicht eingehalten worden, erklärte Diana Mathesi, leitende Justiziarin der Stadt Suhl, auf Anfrage von Freies Wort . Zudem habe es einen kleineren Anteil von Verstößen gegen das Kontaktverbot gegeben.

Insgesamt, so rechnete Oberbürgermeister André Knapp vor, seien 59 Verweise erteilt und 31 Bescheide erstellt worden. Die dabei angerechneten Geldbußen belaufen sich auf 19 400 Euro. Die überschaubare Zahl der Verstöße zeige, dass die Suhler sehr diszipliniert sind. Das habe er persönlich am Vatertag erlebt. "An diesem Tag ist alles sehr geordnet abgelaufen", so die Erfahrung des Stadtoberhauptes. Das hätte auch der Rettungsdienstzweckverband anhand der gemeldeten Fälle so bewertet.

Mitarbeiter des Ordnungsamtes waren zu Christi Himmelfahrt nicht im Einsatz. "Wir können, auf Grund der geringen Zahl der Mitarbeiter, nicht jeden Tag kontrollieren", benannte der Oberbürgermeister die Fakten. Zwar seien im Stellenplan seit 2019 drei neue Stellen eingeordnet, auf Grund der Finanzsituation der Stadt habe aber keine Umsetzung erfolgen können. Um dennoch den erhöhten Kontrollbedarf realisieren zu können, hat sich die Verwaltung dazu entschlossen, zumindest zwei befristete Stellen zu schaffen.

Sämtliche Kontrollen erfolgen im Übrigen in Abstimmung mit der Polizei. fis

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Veröffentlicht am:
29. 05. 2020
13:16 Uhr

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29. 05. 2020
13:16 Uhr



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