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Sonneberg/Neuhaus

Norovirus-Ausbruch bestätigt - Quarantäne über Feriencamp

Rauenstein - In einer Ferienanlage in Rauenstein (Kreis Sonneberg) haben am Donnerstag 40 Kinder und Betreuer über Übelkeit, Bauchschmerzen und Brechdurchfall geklagt. 19 von ihnen hatten zudem Kreislaufprobleme und mussten in Krankenhäuser der Region gebracht werden, wie ein Sprecher des Landratsamtes Sonneberg sagte. Inzwischen wurde bestätigt: Novovirus.



Die anderen Kinder und Betreuer wurden in einem auf dem Gelände der Ferienanlage errichteten ambulanten Versorgungspunkt medizinisch betreut. Über das Feriencamp ist am Mittag eine Quarantäne verhängt worden. Mittlerweile hat die Polizei das Areal im 500-Meter-Umkreis des Ferienlagers abgeriegelt. Derzeit gehen die Behörden davon aus, dass weitere Menschen erkranken. Blutproben wurden in ein Labor gebracht, um der Ursache für die Krankheitsfälle auf die Spur zu kommen.

Inzwischen wurde der Erreger durch das Coburger Klinikum als Norovirus identifiziert. In dem Feriencamp in Rauenstein litten Dutzende Kinder und Erzieher an Durchfall, Erbrechen und Fieber. Es war schon die Vermutung eines Notarztes, der die Kinder zuerst vor Ort betreute, dass die Symptome auf einen Ausbruch des Norovirus hinweisen könnten. Diese Diagnose habe mittlerweile Diagnosen am Klinikum in Coburg bestätigt.

Bei dem Großeinsatz, der eine Quarantäne-Zone mit Dekontaminationsbereich notwendig machte, waren Sanitäts- und Katastrophenschutzzüge unter anderem aus Sonneberg, Hildburghausen, Suhl und Nordbayern in Rauenstein im Einsatz. Aus Sicherheitsgründen dürfen keine Person das Lager betreten oder verlassen. Sonderkräfte der Polizei hatten den Bereich abgesperrt.

Gesundheitsamt sowie Lebensmittelkontrolleure aus dem Kreis Sonneberg begaben sich auf die Spur der Ursache. Auch eine Lebensmittelvergiftung wurde zunächst in Erwägung gezogen. Laut Landratsamtsprecher Volk sollen einzelne Kinder bereits seit Tagen über ähnliche Symptome geklagt haben. Offenbar habe da noch niemand einen Virus vermutet.

28.06.2018 - Noteinsatz Ferienkinder Rauenstein - Foto: proofpic.de

Kinder Rauenstein Rauenstein
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Über die Rettungsleitstelle in Zella-Mehlis war am Donnerstagmorgen Hilfe für die im Frankenblick-Ortsteil urlaubenden Schüler aus Berlin und Frankfurt/Main angefordert worden. Das DRK rückte mit Rettungsdienstkräften aus, der Notarzt wurde alarmiert. Gesundheitsamt, Veterinär- und Lebensmittelamt und Landrätin Christine Zitzmann (parteilos) waren vor Ort.

Das Ferienzentrum Rauenstein in direkter Nachbarschaft zum Freibad hat 16 Finnhütten mit bis zu 160 Betten, die von Schulen, Jugendorganisationen und Firmen für Ferien- und andere Freizeitaktivitäten genutzt werden. Derzeit machen 94 Kinder hier ihren Schulausflug.

Von Juni bis September ist die Anlage laut Frankenblicks Bürgermeister Jürgen Köpper im Regelfall stark  frequentiert. hei/cob

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Veröffentlicht am:
28. 06. 2018
10:18 Uhr

Aktualisiert am:
28. 06. 2018
19:36 Uhr

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28. 06. 2018
10:18 Uhr

Aktualisiert am:
28. 06. 2018
19:36 Uhr



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