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Ideen-Workshop zum Knüllfeld startet jetzt

Steinbach-Hallenberg - Mit einem Workshop startet am Mittwoch die mittel- bis langfristige Entwicklung des Ski- und Wandergebietes Knüllfeld zu einem Sport-, Erlebnis- und Familienzentrum.



Steinbach-Hallenberg - Mit einem Workshop startet am heutigen Mittwoch die mittel- bis langfristige Entwicklung des Ski- und Wandergebietes Knüllfeld zu einem Sport-, Erlebnis- und Familienzentrum.

Das Knüllfeld sei ein beliebtes Ausflugsziel. Von hier aus starten wichtige Wanderwege und Skiloipen zum Rennsteig, erläuterte Steinbach-Halenbergs Hauptamtsleiterin Silke Röser, die sich auch um die Wirtschaftsförderung kümmert. Sie und Bürgermeister, Christian Endter, haben dazu jetzt zu einem Ideen-Workshop geladen, der heute zum ersten Mal berät. Mit von der Partie seien unter anderem die Thüringer Tourismus Gesellschaft (TTG), der Regionalverbund Thüringer Wald, die IHK, die DEHOGA u.a.. In weiteren Prozessstufen werde frühzeitig auch die Öffentlichkeit informiert und eingebunden.

Ziel sei, das Gebiet als Anziehungspunkt für die Bürger und das unmittelbare Umland, aber auch für Touristen und Besucher zu entwickeln. Dies wiederum fördert die Einzelhandelsstruktur, die Gastronomie und nicht zuletzt den Zuzug von potenziellen Arbeitskräften.

Die intakte Natur biete Raum für Erholungs- und Ruhesuchende, die dem Alltag entfliehen möchten, ebenso wie für sportlich Aktive und Naturfreunde, die gerne wandern, mit dem Mountain-Bike unterwegs sind, Nordic Walking oder Wintersport betreiben. An diesem beliebten Standort fanden in der Vergangenheit auch Waldfeste, Gottesdienste, Jugendkonzerte, Wettkämpfe, Firmenfeiern und Vereinsveranstaltungen statt, erinnerte die Hauptamtsleiterin.

Das Gebiet auf dem Knüllfeld sei ein Kleinod mit viel Potenzial, welches bisher kaum entwickelt wurde. Als harte und für die Industrie wichtige Standortfaktoren habe sich die Stadt Steinbach-Hallenberg in den letzten 20 bis 25 Jahren auf die Entwicklung der Infrastruktur, Möglichkeiten zur Energieversorgung und Zugang zu Arbeitskräften konzentriert. Die Gewerbegebiete sind fast vollständig ausgelastet, die Wirtschaft sei breit und solide aufgestellt, die Konjunktur laufe, so Silke Röser.

Nunmehr stünden der Ausbau der weichen Standortfaktoren, wie dieWohnqualität, das Image der Stadt und die touristische Infrastruktur im Fokus der Wirtschaftsförderung der Stadt. Solche weichen Standortfaktoren beeinflussten zunehmend Entscheidungen für oder gegen einen bestimmten Standort.

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Veröffentlicht am:
14. 11. 2017
22:45 Uhr

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14. 11. 2017
22:45 Uhr



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