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Meiningen

Ampel aus für flüssigere Verkehrsführung

Seit einigen Tagen gibt es keine Wartezeiten mehr an der Baustellenampel im Christeser Grund. Die Ampel ist noch da, bleibt aber ausgeschaltet.



Für ausreichend übersichtlich befunden - deshalb bleibt die Ampel am halbseitig gesperrten Abschnitt an der K 2513 Christes-Schwarza bis auf weiteres dunkel. Foto: J. Glocke
Für ausreichend übersichtlich befunden - deshalb bleibt die Ampel am halbseitig gesperrten Abschnitt an der K 2513 Christes-Schwarza bis auf weiteres dunkel. Foto: J. Glocke  

Christes/Schwarza - Wer auf der Kreisstraße K 2513 durch den Christeser Grund unterwegs ist, wird es bemerkt haben: seit etlichen Tagen ist die Ampel im Bereich einer halbseitigen Fahrbahnsperrung außer Betrieb. Nicht Nachlässigkeit seitens der Verantwortlichen - beispielsweise hinsichtlich der Überprüfung des Ladezustandes der Ampel-Batterie - ist dafür ursächlich. Vielmehr testet der zuständige Straßenbaulastträger, das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen, ob die Verkehrsführung in diesem Bereich auch ohne Ampel möglich ist.

Seit Januar 2018 ist die K 2513 Christes - Schwarza, nachdem es dort zu Rissbildungen und Setzungserscheinungen in der Fahrbahn sowie partiellen Erdabgängen am talseitigen Hang gekommen war, auf einem etwa 100 Meter langen Abschnitt halbseitig gesperrt. Die Verkehrsregelung erfolgte mit mobilen Baustellenampeln.

Bei einer hausinternen Abstimmung mit der Verkehrsbehörde des Landkreises Anfang des Jahres seien die Beteiligten zu der Auffassung gelangt, dass eine flüssigere Verkehrsführung ohne Ampelregelung bei der geringen Belegung der Strecke - mit der vorhandenen Beschilderung und der notwendigen Wartepflicht - möglich und sinnvoller sei, erläuterte der Pressesprecher des Landratsamtes, Christopher Eichler. Die praktische Erprobung und mehrfache Vorort-Termine von Vertretern der Kreisbehörde habe ergeben, dass keine Probleme ersichtlich wurden, so dass man davon ausgehen könne, dass die Ohne-Ampel-Lösung funktioniert.

In den Blick geraten war die Frage "Ampel oder nicht" infolge der im Oktober/November erfolgten vorbereitenden Arbeiten für die in diesem Jahr geplante Sanierung des Fahrbahndammes. Durch einen bergseitigen Geländeabtrag gehe es bei der Passage des mittels Verkehrsleiteinrichtungen verjüngten Fahrbahnbereichs nicht mehr so eng zu wie vordem, erläuterte Uwe Häke vom Fachdienst Straßenangelegenheiten im Landratsamt. Jetzt könne man dort gut auf Sicht fahren.

Die Kraftfahrer scheinen kein Problem damit zu haben, dass die Ampel ausgeschaltet wurde. Bislang seien keinerlei Nachfragen oder Bemerkungen dazu im Landratsamt eingegangen, weiß Uwe Häke. In der Tat bestätigten Kraftfahrer vor Ort, dass es ohne Ampel gut funktioniere. Man könne den betreffenden Straßenabschnitt einsehen, so dass Gefahrensituationen so gut wie ausgeschlossen seien. Das Beste daran: Lästige Wartezeiten fallen weg. dgc

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Veröffentlicht am:
23. 01. 2019
17:28 Uhr

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23. 01. 2019
17:28 Uhr



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