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Ilmenau

Feuerwehr kann Brand auf Feld löschen

Die Feuerwehren Großbreitenbach, Altenfeld und Herschdorf haben Dienstagmorgen einen größeren Brand bei Großbreitenbach verhindert. In Flammen stand ein Agrargerät mitten auf einem Feld.



Lichterloh in Flammen geriet eine Heupresse auf einem Feld vor Großbreitenbach. Fotos (3): privat
Lichterloh in Flammen geriet eine Heupresse auf einem Feld vor Großbreitenbach. Fotos (3): privat   » zu den Bildern

Großbreitenbach - Bei einem Feuer auf freier Flur vor Großbreitenbach wurde Dienstagmorgen niemand verletzt, es entstand nur Sachschaden. Zwar ist die Heupresse eines Agrarunternehmens dabei komplett ausgebrannt, Schlimmeres aber konnten die gerufenen Freiwilligen Feuerwehren verhindern. Das betroffene Unternehmen selbst habe sofort die Leitstelle informiert, als der Brand bemerkt worden war, sagte Großbreitenbachs Stadtbrandmeister Uwe Fröhlich. Die Brandursache sei noch unklar, doch vermutlich löste ein technischer Defekt an dem Fahrzeug das Feuer aus, das dann auch rasch auf Strohballen und Stoppeln auf dem am Vortag abgeernteten Getreidefeld übergriff.

Die Feuerwehr Großbreitenbach sei mit etwa 20 Mann Besatzung und vier Fahrzeugen vor Ort gewesen. Zur Sicherheit seien die Wehren aus Herschdorf und Altenfeld mit ihren Tankwagen noch hinzugerufen worden, denn wahrscheinlich hätten alle nur großes Glück gehabt. Zwar griffen die Flammen von der an einem Traktor mitgeführten und schließlich abgekoppelten Strohpresse bereits auch auf Strohballen und Feld über, doch habe sich das Unglück mittig des Feldes zwischen Großbreitenbach und Gillersdorf ereignet, so dass noch Abstand zum Wald gewesen sei. "Größtes Glück aber war, dass wir zu dieser Zeit keinen Wind hatten", so Fröhlich, sonst hätte die Sache auch anders ausgehen können.

Mit etwa 10 000 Litern Wasser sei das Feuer, das sich bereits "in Schlaufen über das Feld auszubreiten begann", so Fröhlich, gelöscht worden. Ein Feuerwehrauto habe noch eine alte Spezialspritze aus DDR-Zeit am Boden des W 50 besessen, so dass damit gezielt rund um den Brandherd ein nasser Bereich geschaffen werden konnte. Das Agrarunternehmen habe außerdem währenddessen begonnen, auf Abstand die Stoppeln im Umfeld unterzupflügen, um dem Feuer vorsorglich weitere Nahrung zu entziehen. Nach etwa zweieinhalb Stunden Einsatz waren die 200 Quadratmeter Feld gelöscht. Zur Schadenshöhe gab es zunächst keine Angaben. Zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der Wehr haben die Freiwilligen eine weitere Stunde benötigt. tom

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Veröffentlicht am:
31. 07. 2018
17:40 Uhr

Aktualisiert am:
31. 07. 2018
22:17 Uhr

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31. 07. 2018
17:40 Uhr

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31. 07. 2018
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