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Ilmenau

Enders und Misch verurteilen Anschlag in Halle

Arnstadt - Landrätin Petra Enders hat sich am Donnerstag entsetzt über den mutmaßlich rechtsextremistisch motivierten Anschlag in Halle am Mittwoch gezeigt und die Tat als "verabscheuungswürdig" bezeichnet.



Arnstadt - Landrätin Petra Enders hat sich am Donnerstag entsetzt über den mutmaßlich rechtsextremistisch motivierten Anschlag in Halle am Mittwoch gezeigt und die Tat als "verabscheuungswürdig" bezeichnet. Ihre Gedanken seien bei den Toten und Verletzten und deren Angehörigen, so Enders. Gleichzeitig kritisierte sie, dass es überhaupt zu diesen Ereignissen kommen konnte. "Dieses Land hat zusehenden Auges rechte Kräfte mit faschistischen Tendenzen unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit und des Versammlungsrechtes gewähren lassen, sie unter den Schutz des Grundgesetzes gestellt", so Enders. "Wenn ein schwerbewaffneter Terrorist auf offener Straße mordet und wenn ein Zentrum jüdischen Lebens in einer deutschen Stadt am höchsten jüdischen Feiertag mit Schusswaffen und Sprengsätzen angegriffen wird, dann zeigt das zum wiederholten Male: Faschismus ist keine Meinung. Faschismus ist ein Verbrechen", so Enders.

Auch Ilmenaus Bürgermeisterin Beate Misch verurteilte den Anschlag am Donnerstag im Rahmen der Stadtratssitzung. "Ich frage mich, was wird aus Deutschland, wenn Juden ihren höchsten Feiertag nur feiern können, wenn ihr Gotteshaus hoch gesichert ist?", fragte sie. "Wir müssen uns eingestehen, unser Staat und unsere Demokratie haben Gegner. Es bedarf uns aller, um wachsam zu sein und null Toleranz gegenüber denjenigen aufzubringen, die Extremismus verharmlosen oder verbal zur Gewalt aufrufen." Der Ilmenauer Stadtrat gedachte der Opfer und deren Angehöriger in einer Schweigeminute. dss

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Veröffentlicht am:
10. 10. 2019
16:14 Uhr

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10. 10. 2019
16:14 Uhr



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