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Der größte Bach-Advent aller Zeiten mit Ian Anderson

Arnstadt - Vom 28. November bis 1. Dezember findet der Bach-Advent zum 11. Mal statt. Es wird eine Veranstaltung neuer Rekorde werden.



Eine Feuershow gehört auch in diesem Jahr zum Bach-Advent.
Eine Feuershow gehört auch in diesem Jahr zum Bach-Advent.   Foto: Richter

Arnstadt - Vom 28. November bis 1. Dezember findet der Bach-Advent zum 11. Mal statt. Es wird eine Veranstaltung neuer Rekorde werden. Nicht nur, dass der etwas andere Weihnachtsmarkt erstmals vier Tage dauert, "wir haben über 200 Veranstaltungen, über 400 Künstler und über 40 Höfe - so viel wie noch nie", sagt Reiner Pense vom Stadtkern-Verein. Höhepunkt ist das "The Jethro Tull Christmas Concert" mit Ian Anderson zu Beginn. Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Tanz, Theater, Street Art, Poetry Slam und Kunsthandwerker erwartet die Besucher.

Was klein begann, hat sich längst zum wohl größten Adventsfestival im Thüringen und darüber hinaus entwickelt. "Letztes Jahr hatten wir rund 10 000 Besucher", so Pense. "Etwa zur Hälfte waren das Auswärtige, viele kamen überregional angereist." In diesem Jahr ist das Programm so vielseitig, dass es erstmals kein Programmheft geben kann. "Sondern wir ein Programmbuch haben, weil es so dick geworden ist", erklärt Pense. Auch per App kann man sich wieder informieren und am Infostand auf dem Markt. "Der wird im Laufe des Wochenendes aber immer mal wandern, weil wir dieses Jahr viel Street Art haben", so Reiner Pense weiter.

Bereits an den letzten Wochenenden wurde im Haus des Stadtkern-Vorsitzenden Christoph Hodgson fleißig gebastelt. Sterne lautet das diesjährige Kunstprojekt und sie sollen den Arnstädter Weihnachtsbaum schmücken. Der wird nämlich am Donnerstag, dem 28. November, nach dem Eröffnungsumzug (Beginn 18 Uhr) zum Leuchten gebracht. Um 19.30 Uhr folgt dann das Eröffnungskonzert mit dem Thüringer Bach Collegium, das diesmal im Alten Spittal stattfindet.

Dass der Bach-Advent diesmal einen Tag früher als gewohnt beginnt, ist dem Konzerthöhepunkt des Wochenendes geschuldet, dem "The Jethro Tull Christmas Concert" mit Ian Anderson. "Da wir dafür den Freitagabend-Termin haben, das Eröffnungskonzert aber mit dem Bach Collegium nicht als Gegenveranstaltung machen wollten, haben wir es auf Donnerstag vorgezogen", so Pense. Erstmals ist der Brite mit seinem Weihnachtskonzert außerhalb seines Heimatlandes zu hören.

"Wir haben einfach angefragt und in Verbindung mit Johann Sebastian Bachs Bourrée, die zu einem der größten Hits der Band wurde, hat er zugesagt", berichtet Reiner Pense. Das Konzert war innerhalb von 45 Minuten ausverkauft. Eine Übertragung auf eine Leinwand vor der Bachkirche, wie von vielen Fans erhofft, kann es leider nicht geben, das wünsche der Sänger nicht, heißt es. Wohl aber wird Ian Anderson den Erlös seines Konzertes für die Sanierung der Oberkirche spenden.

Nur dieses Konzert, die beiden Unplugged-Konzerte am Samstag, das Poetry-Slam am Freitagabend im Prinzenhof, das Eröffnungskonzert sowie ein Besuch im Schlossmuseum kosten Eintritt. Alles andere kann kostenfrei in den schönsten Höfen und Kellern der Arnstädter Altstadt genossen werden. Einheimische Künstler präsentieren sich dabei genauso wie Gäste. "So international war der Bach-Advent noch nie", sagt Reiner Pense. "Es sind Künstler aus der Schweiz, Griechenland, Montenegro, Großbritannien, den Niederlanden und den USA zu erleben."

Ihren Abschluss werden die vier Tage am 1. Dezember, 18 Uhr mit eiern Feuershow auf dem Markt finden. Erstmals gibt es dazu nicht nur klassische, sondern auch Heavy Metal Musik. "Wir sind gespannt, wie es ankommt", sagt Reiner Pense. Bis dahin liegt noch viel Arbeit vor dem kleinen Vereinsteam, das noch weitere Helfer für den Bach-Advent sucht. "Es ist viel Arbeit für uns", weiß Reiner Pense, "aber wenn wir dann die Freude der Besucher sehen, wissen wir, es hat sich gelohnt."

—————

www.bach-advent.de

Autor

Berit Richter
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Veröffentlicht am:
18. 11. 2019
17:48 Uhr

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Ian Anderson Jethro Tull Johann Sebastian Bach Konzerte und Konzertreihen Weihnachtskonzerte
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Autor

Berit Richter

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Veröffentlicht am:
18. 11. 2019
17:48 Uhr



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