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Ilmenau

Corona, ein Großbrand und viele Helfer

Seit Sonntagabend steht ganz Neustadt unter Quarantäne. Rund 900 Menschen sind betroffen. Die Großbreitenbacher Feuerwehr sperrt ab, muss aber auch in Katzhütte einen Brand bekämpfen.



Quarantäne-Sperren an den drei Ortszufahrten von Neustadt: Während Truppführer Eric Bergner (von links) und Zugführer Marcel Henning weitere Kameraden der Großbreitenbacher und ihrer Ortsteil-Feuerwehren im eisigen Wind auf dem Rennsteig am Montag seit morgens 6 Uhr in Ablösung der Freiwilligen-Nachtschicht absperrten, waren ihre Kameraden im nahen Katzhütte im heißen Einsatz des Zwei-Fronten-Kampfes: Dort brannten drei Wohnhäuser nieder.
Quarantäne-Sperren an den drei Ortszufahrten von Neustadt: Während Truppführer Eric Bergner (von links) und Zugführer Marcel Henning weitere Kameraden der Großbreitenbacher und ihrer Ortsteil-Feuerwehren im eisigen Wind auf dem Rennsteig am Montag seit morgens 6 Uhr in Ablösung der Freiwilligen-Nachtschicht absperrten, waren ihre Kameraden im nahen Katzhütte im heißen Einsatz des Zwei-Fronten-Kampfes: Dort brannten drei Wohnhäuser nieder.   » zu den Bildern

 

 

Sechs der elf bis Sonntagabend im Ilm-Kreis erfassten Corona-Infizierten stammen aus Neustadt. Da das Gesundheitsamt bereits bis zu diesem Zeitpunkt 70 Kontaktpersonen ermittelt hatte, fiel Sonntagabend die Entscheidung: Der Ort wird komplett unter Quarantäne gestellt. Montag nun galt es für den Krisenstab im Landratsamt etliche praktische Fragen zu klären.

"Die Grundversorgung mit Lebensmitteln ist gesichert", betonte Landrätin Petra Enders im Anschluss bei ihrer täglichen Pressekonferenz. Der Einkaufsmarkt im Ort bleibe geöffnet. Es würden Maßnahmen zur verschärften Hygiene getroffen, wie eine Abtrennung der Kasse durch Plexiglas und Masken sowie Handschuhe fürs Personal. Kunden sollen zudem nur noch einzeln in den Laden gelassen werden. Peter Grimm, Bürgermeister der Landgemeinde Stadt Großbreitenbach, plane einen Hilfsdienst zu organisieren, für all jene, die selbst nicht einkaufen gehen können, kündigte Enders an.

Versorgung läuft

Rund 900 Neustädter sind von der zweiwöchigen Quarantäne betroffen. Ob sich auch noch Urlauber im Ort befinden, war am Montag ungewiss. Die Quarantäneanordnung sei gefasst aufgenommen worden, sagte Petra Enders. "Aber es gab viele Fragen. Unter andrem vor allem die, wie komme ich zur Arbeit. Das geht natürlich in den nächsten zwei Wochen nicht."

Gesichert ist laut der Landrätin auch die Essensversorgung im Ort. Wer bisher schon sein Mittagessen geliefert bekam, muss darauf nicht verzichten. Der Chef der zuständigen Firma wohne selbst in Neustadt, erklärte Enders. Das Essen aber werde in Gehren gekocht. Von dort soll es künftig an den Ortseingang gebracht werden. Der Firmeninhaber werde es dann den betreffenden Einwohnern vor die Tür stellen. Es sei sicher auch möglich, den einen oder anderen mehr zu versorgen als bisher, hieß es weiter.

Erfasst werden sollen zudem all jene, die Medikamente benötigen. Diese würde man aus der Apotheke in Großbreitenbach liefern lassen, erklärte dazu Petra Enders. Pflegedienste könnten den Ort unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen betreten. "Es werden aber nur die notwendigen Sachen gemacht, wie Waschen und Medikamentengabe, keine Ergotherapie oder Massage", so Enders.

Kliniken und Rettungsdienste seien informiert, dass für Patienten aus Neustadt erhöhte Sicherheitsvorkehrungen zu treffen seien, hieß es weiter. Für Dialysepatienten soll eine Lösung geschaffen werden. Die Müllabfuhr wird am Mittwoch Rest- und Biomüll abholen.

Der Bus fuhr am Montag noch durch Neustadt ohne anzuhalten, ab dem heutigen Dienstag wird er den Ort umfahren. Alle drei Zufahrtsstraßen nach Neustadt sind abgesperrt. "Da gebührt der Dank den Freiwilligen Feuerwehren, die das sofort mit der Polizei übernommen haben", betonte Petra Enders. Auf Dauer könnten die Ehrenamtlichen das aber nicht leisten, weshalb sie beim Krisenstab des Landes um zusätzliche Polizeiunterstützung gebeten habe.

In Neustadt befindet sich auch ein Kinderheim mit derzeit 13 Bewohnern. Hier prüfe man, erklärte die Landrätin, ob man diese an einen anderen Ort bringen kann. Natürlich würden sie sich dann auch dort gemeinsam mit ihren Betreuern in Quarantäne begeben.

Reges Sozialleben

Dass man in Neustadt offensichtlich weiter ein reges Sozialleben pflegte, wird dem Ort nun zum Verhängnis. Petra Enders hofft, dass dies auch eine Warnung ist. "Das ist kein Spaß mehr. Wenn es heißt, Kontakte sind zu vermeiden, dann ist das auch umzusetzen." Sie sei dankbar, dass die Ordnungsbehörden der Kommunen da am Wochenende auch verstärkt kontrollierten. Zwei größere Geburtstagspartys seien am Wochenende aufgelöst und eine Vereinsfeier verhindert worden. Zudem habe ein Imbiss nicht nur zum Mitnehmen verkauft, sondern die Gäste weiter hereingelassen. Man werde weiter hart gegen jene durchgreifen, die sich nicht an die Verbote hielten, kündigte Petra Enders an.

Zwei der sechs erkrankten Neustädter befinden sich laut Landratsamt in der Klinik. Der Zustand eines Patienten gelte als kritisch, er werde im Suhler Klinikum beatmet. Der andere liege mit Lungenentzündung auf der Isolierstation der Ilm-Kreis-Kliniken. Dort, so Enders, bereite man sich intensiv auf weitere Corona-Patienten vor. So würden alle nicht lebensnotwendigen Operationen verschoben, das Personal anderer Abteilungen für den Umgang mit Beatmungsgeräten geschult.

Keiner rein, keiner raus

"Jetzt geht es um die Absicherung der Versorgung der etwa 900 Bewohner dort, sowohl mit Lebensmitteln als auch aus medizinischer Sicht", sagte Landgemeinde-Bürgermeister Peter Grimm am Montag im Gespräch mit Freies Wort . Es sei dies natürlich eine sehr einschneidende Maßnahme, doch inzwischen seien etwa acht Prozent Kontaktfälle ausgemacht im Ort, so dass diese Maßnahme des Landratsamts sinnvoll sei. Neustadt ist über Nacht in allen drei Hauptzufahrten und weiteren Nebenstraßen komplett abgeriegelt worden, etwa vier Stunden war der Stadtchef selbst mit dabei. Durchfahrten sind nicht möglich. Polizei und Feuerwehr kontrollieren jetzt die Ortseingänge mit Absperrungen. "Es kommt niemand rein und niemand raus", so Grimm.

Im Ort sei die Versorgung über den Nahkaufmarkt für die Bewohner mit Lebensmitteln gesichert. Außerdem biete die Tankstelle ein kleines Sortiment, so Grimm. Es gehe jetzt darum, abzusichern, dass dort der Nachschub klappe.

"Wir müssen jetzt für verschiedene weitere Dinge Lösungen suchen", sagt Grimm, daran werde auf der Verwaltungsebene gearbeitet. Wichtig sei aber, die weitere Ausbreitung einzudämmen, deswegen diese sehr strenge Maßnahme. Es sei schwer, abzuschätzen, welche weiteren Kontakte die über 60 Kontaktpersonen der nachweislich sechs infizierten schon hatten, deswegen sei diese Maßnahme der Eindämmung als die wirksamste gewählt worden. In 14 Tagen Quarantäne sei dann überschaubar, wie die Situation tatsächlich ist, weil dies Inkubations- und Akutzeit einschließe.

Gereizte Stimmung

Absolut nicht dienlich seien aber gegenseitige Schuldzuweisungen und eine "gereizte Stimmung", wie es sie bereits letzte Woche im Ort gegeben habe. Offenbar gehe die Virusverbreitung auch nicht nur auf ein Umfeld zurück, warnt Grimm vor falschen Behauptungen. Tatsache sei, auch mancher, der es gar nicht wusste oder weiß, weil er keine Symptome entwickelte, habe den Virus gleichfalls verbreiten können, "es kann jeden treffen", so Grimm, der appelliert, Beschimpfungen zu unterlassen. Es gebe aber auch viel Hilfsbereitschaft, so etwa Anrufe von Menschen, die fragen, ob und wie sie helfen können. Bisher laufe aber alles recht problemlos.

Die Bewohner im Ort sollen soziale Kontakte nun strikt vermeiden, diese Einschränkung sei leider unumgänglich, um den Virus zu stoppen, so Grimm. Für Notfälle werde gesorgt, so der Stadtchef, auch für die Medikamentenversorgung. Der Pflegedienst arbeite weiter im Ort, nun aber unter besonderen Schutzvorkehrungen. Der Stadtchef steht zu all den Maßnahmen in Verbindung mit Landrätin Petra Enders und in Kontakt mit Neustadts Ortschaftsbürgermeister Dirk Macheleidt.

Optimismus gefragt

Letzterer berichtete am Montag aus dem abgeriegelten Ort im Telefonat mit Freies Wort von Optimismus, der nun die Oberhand gewinnen solle, denn es sei alles Nötige für eine Klärung der Lage eingeleitet. "Die Situation ist nun, wie sie ist", hätte sich Macheleidt schon viel frühere schärfere Maßnahmen von der Regierung gewünscht. Nun müsse aber eben das Beste daraus gemacht werden. Zur Versorgungssituation sagte er, sei auch beraten worden, was besser sei: Im Gespräch sei gewesen, für die Haushalte Versorgungspäckchen fertig zu machen, damit der Einkauf jedes Einzelnen entfalle. Das hätte aber ebenfalls einen großen logistischen Aufwand erfordert. "Der Einkauf im Nahkauf ist dann als die optimalste Variante eingeschätzt worden", so Macheleidt. Die Kassen dort seien inzwischen mit Plexiglasscheiben abgeschirmt. Es müsse aber eben darauf geachtet werden, dass nicht zu viele Menschen gleichzeitig im Markt sind.

Dennoch gebe es viele weitere jetzt abzuarbeitende Details. Niemand habe das vorher geprobt und immer wieder gebe es neue Situationen. Die Fragen des Betreuten Wohnens oder die der Arztbesuche seien schnellstens zu regeln. Neustadt habe schon Jahre keine eigene Arztpraxis mehr. Die Apotheke Großbreitenbach liefere bis an die Sperre an der Zufahrtsstraße. Von dort würden die Medikamente dann im Ort verteilt, so der Ortschaftsbürgermeister.

Zur Problematik Arbeitsausfall aller jetzt unter Quarantäne stehender berufstätiger Neustädter sagte der Ortschaftsbürgermeister, er gehe doch davon aus, dass auf die Ankündigungen der Regierung zu massiver Finanzhilfe Verlass sei. Wie das genau arbeitsrechtlich geregelt sei, wisse er momentan aber noch nicht.

Schwachsinn im Netz

Wichtig sei aber auch, dass nicht mehr auf alles, was im Netz laufe, von jedem reagiert werde, so Macheleidt. Zu Neustadt werde dort "mancher Schwachsinn" verbreitet. "Wir sind nun die Ersten im Land, die es mit Quarantäne trifft, aber ich befürchte, weitere werden folgen. Deswegen dürfen wir jetzt aber keine Panik verbreiten. Es sind dies Vorsichtsmaßnahmen, um auf eine bestehende Gefahr zu reagieren und sie, so gut es geht, abzuwehren. Die Infektion kann alle treffen. Leider gebietet dem im Netz verbreiteten Quatsch niemand Einhalt. Das ist teilweise eine richtige Treibjagd, die dort läuft", ruft Macheleidt dazu auf, sich solchen Misstönen nicht anzuschließen, sich stattdessen solidarisch und mit Weitblick einzubringen und so die Situation im Ort zu entspannen. Fehler bei der Lösung der sich sicher noch weiter aufmachenden Probleme könne er dabei nicht ausschließen. "Wir haben aber eine noch nie da gewesene Situation und nur, wer nichts tut, macht keine Fehler", so der Neustädter Ortsschef.

Zwei-Fronten-Kampf

"Wenn’s kommt, dann aber gleich so richtig dicke", sagt am Montag kurz vor 8 Uhr Uwe Fröhlich in der Kommandozentrale der Feuerwehr Großbreitenbach hastig zwischen mehreren An- und Notrufen und dem Koordinieren der seit Mitternacht benötigten sechs Feuerwehr-Absperrposten zur Durchsetzung der Quarantäne Neustadts. Ein Wohnhausbrand im benachbarten Katzhütte kommt hinzu.

Als Stadtbrandmeister und Wehrführer der Landgemeinde Großbreitenbach hatte er nicht erst am Morgen mit seinem Gillersdorfer Stellvertreter Florian Reißner den Drei-Schicht-Einsatz aller beteiligten Ortsteil-Feuerwehreinsatzkräfte zur Quarantäne-Abriegelung und deren Ablösungsrhytmus zu organisieren.

Fröhlich: "Eine Art Zwei-Fronten-Kampf, den wir so noch nicht kannten; eine zusätzliche Herausforderung an unsere versierten Ehrenamtlichen, denen großer Dank gebührt!"

Und während allerorten nun sogar im dünn besiedelten Bereich des Ilm-Kreises die notwendigen Schutzausrüstungen für Mediziner, Helfer, Polizisten und geschweige "normale" Bürger ein Mangel-Thema werden, schleppen kurz vor Mittag die 20 Einsatzkräfte der Altenfelder und Großbreitenbacher Wehr ihre leeren Schutzausrüstungen nach dem Einsatz von Katzhütte aus zu ihren Einsatzfahrzeugen.

"Unser echt (!) schwerer Atemschutz", so schmunzelt süßsauer Florian Reißner, der "kommt sofort zum Nachfüllen der Druckluftflaschen samt Desinfizierung und Reinigung der zugehörigen Lungenautomaten ins Feuerwehrtechnische Zentrum Ilmenau." Ebenso die verrußte Einsatzkleidung, die gerade das Gerätehaus mit schwerem Brandgeruch füllt, kommt dort zur Reinigung.

"Wir gingen in Katzhütte zuerst zum Innenangriff rein. Auch wenn Anlieger meinten, alle Bewohner der betroffenen Häuser seien wohl bereits im Freien. Sicher ist sicher! Das Feuer griff in den alten Gebäuden, zwischen denen es keine Brandmauern gab, rasch um sich. Aber gegen 10 Uhr hatten wir’s mit den anderen Wehren unter Kontrolle. Baulich, so wie’s aussieht, Totalschaden."

Um unabsehbar schlimmeren Totalschaden durch Auswirkungen der Corona-Pandemie nach sechs Fallmeldungen im benachbarten Neustadt zu verhindern, stoppten seit Mitternacht jeweils drei Doppelposten der inzwischen zehn Landgemeindewehren an den drei Ortszufahrten sämtliche Fahrzeuge mit Zielen in oder vorgesehenen Durchfahrten durch Neustadt.

Hilfe der Polizei nötig

"Keine Ausnahmen! Die Polizei hatte morgens schon geschaut, ob alles ruhig ist bei uns oder ob es Zuwiderhandlungen an den Absperrungen gab", sagt Truppführer Eric Bergener, als endlich die Frühschichtablösung aus Großbreitenbach vorfährt. Zugführer Marcell Henning weist kurz seine Kameraden ein, während in nahen Gebüschen Fotografen mehrerer überregionaler Medien mit Teleobjektiven versuchen, die Szenerie einzufangen.

Uwe Fröhlich, langjähriges Feuerwehr- und Bauhof-Inventar am Landgemeinde-Amtssitz Großbreitenbach: "Nun müssen freilich irgendwann Polizei oder andere Sicherheitsleute die Posten übernehmen. Über zwei Quarantänewochen kann das niemand unseren Kameraden ernsthaft zumuten wollen."

>>> Normalität in Zeiten des Unnormalen

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Autor

Klaus-Ulrich Hubert, Berit Richter, Thomas Klämt
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Veröffentlicht am:
23. 03. 2020
17:44 Uhr

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Autor

Klaus-Ulrich Hubert, Berit Richter, Thomas Klämt

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Veröffentlicht am:
23. 03. 2020
17:44 Uhr



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