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Ilmenau

Bereits 105 Meldungen zum Gabelbach-Bergrennen

Das Gabelbach-Bergrennen wirft seine Schatten voraus: Für das älteste deutsche Bergrennen auf einer Naturstrecke haben 105 Oldtimerfreunde ihre Teilnahme gemeldet.



Ilmenau - Das Gabelbach-Bergrennen wirft seine Schatten voraus: Für das älteste deutsche Bergrennen auf einer Naturstrecke haben 105 Oldtimerfreunde ihre Teilnahme gemeldet. Das teilte Marek Schramm vom Ilmenauer Verein Gabelbach-Bergrennen mit. Das Rennen am Wochenende 22./23. Juni feiert in diesem Jahr 115-jähriges Bestehen. 1904 wurde das Gleichmäßigkeitsrennen zum ersten Mal in Ilmenau ausgetragen.

Marek Schramm ist die Freude seines Vereins anzusehen. Nach drei Jahren sind die Teilnehmerzahlen stetig gestiegen. Waren es im vergangenen Jahr noch 68 Starter, so sind die 105 Meldungen in diesem Jahr schon in einem Bereich, den das größte Bergrennen Anfang der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zählte. "1933 waren 131 Rennfahrer am Start, 60 000 Zuschauer säumten damals die etwa vier Kilometer lange Strecke vom Bahnhof Bad bis hinauf zum Hotel Gabelbach." Seinerzeit waren so klangvolle Namen wie Bernd Rosemeyer, Rudolf Caracciola, Manfred von Brauchitsch oder der Lokalmatador Karl Götze aus Langewiesen, genannt der Schrecken vom Gabelbach, am Start.

25.06.2018 - Gabelbach-Rennen Ilmenau - Foto: Volker Pöhl

gabelbachrennen 2018 Ilmenau
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Erstmals werden Zuschauer aus den USA und Starter aus der Schweiz erwartet. Stargast ist in diesem Jahr Rennfahrerlegende Hans-Dieter Kessler (77) aus Bad Tabarz. Kessler war siebenmaliger DDR-Meister im Tourenwagensport, fuhr Trabant und Zastava. Mit dabei ist der Rennfahrer mit einem Messerschmitt-Tiger, mit dem er schon mehrere Bergrennen in den Alpen und im Allgäu gewonnen hat. "Mir sind die Bergrennen jetzt lieber, da geht es um Gleichmäßigkeit und nicht um die Jagd nach Hundertstelsekunden", sagt Kessler in der Pressekonferenz von Marek Schramm. Da Kessler am Freitag nicht nach Ilmenau kommen konnte, wurde er per Handy zugeschaltet. Kessler freut sich auf die Strecke, wie er betonte.

Tradition wird fortgesetzt

Dem Verein Gabelbach-Bergrennen geht es um die Tradition. Deshalb wurde die Teilnahme weiter eingegrenzt. Nicht nur Fahrzeuge aus den Jahren vor 1961 können teilnehmen, auch Limousinen und Kombifahrzeuge werden nicht mehr an den Start gehen. "Wir wollen keinen Gemischtwarenladen starten, wir wollen die alten Fahrzeugtypen, die bis in die 30er Jahre die Rennen am Gabelbach fuhren", sagt Marek Schramm. Das beständige Werben der Vereinsmitglieder hat sich gelohnt: zwei Bugatti, Ferrari, BMW 328, Porsche und Alfa Romeo sind Markennamen, die zeigen, in welche Richtung die Entwicklung geht. Schramm: "Wir wollen den einheimischen Zuschauern etwas bieten und exklusive Oldtimer auf die Rennstrecke bringen."

Vor dem eigentlichen Rennen am Sonntag mit Training am Samstag wird es am Freitag ab 16.30 Uhr die traditionelle Präsentation der Fahrzeuge in der Ilmenauer Innenstadt geben. André Hertwig und Toralf Asche werden in ihrer unvergleichlichen Art und Weise die "heiligen Blechle" vorstellen. Samstag sind drei Trainingsläufe (10, 13 und 15.30 Uhr) und am Sonntag zur gleichen Zeit die drei Wertungsläufe im Plan. Neu ist in diesem Jahr, dass die 94er Dampflok der Rennsteigbahn am Sonntag von Arnstadt zum Bahnhof Bad fährt. Mit kostenlosen Shuttlebussen werden die Zuschauer wieder zu den Tribünen an der Rennstrecke gefahren. Für Kinder gibt es eine Hüpfburg und ein Oldtimerkarussell am Bahnhof Bad. Der Eintritt soll moderat bleiben: Acht Euro für den Samstag, 10 Euro am Sonntag, Zweitageskarten 15 Euro. Kinder haben freien Eintritt. Zur Afterraceparty wird am Samstagabend in die Festhalle eingeladen.

Autor

Volker Pöhl
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Veröffentlicht am:
11. 06. 2019
11:11 Uhr

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Volker Pöhl

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11. 06. 2019
11:11 Uhr



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