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Hildburghausen

Von Fledermäusen und Sprichwörtern im Museum

Die Veste Heldburg hat einen neuen Bewohner: Die Fledermaus Hubsi fliegt seit Montag als Maskottchen durch die alten Gemäuer.



Fledermaus Hubsi führt durch die Veste Heldburg. Das putzige Tier ist eine Schöpfung von Museumleiterin Adina Christine Rösch.
Fledermaus Hubsi führt durch die Veste Heldburg. Das putzige Tier ist eine Schöpfung von Museumleiterin Adina Christine Rösch.  

Heldburg - Wie derzeit alle Museen in Deutschland ist auch das Deutsche Burgenmuseum auf Grund der Corona-Krise geschlossen. "Das bedeutet aber für uns Museumsleute keinesfalls Stillstand. Vielmehr packen wir die Gelegenheit beim Schopf, machen Frühjahrputz, inventarisieren unsere Sammlung und werden kreativ", berichtet Museumleiterin Adina Christine Rösch. Letzteres führte dazu, dass sie nach Jahren der künstlerischen Abstinenz mal wieder zum Zeichenstift gegriffen hat. Entstanden ist dabei Fledermaus Hubsi.

Seit Ostermontag treibt nun allerhand Schabernack im Museum anstellen. Auf Facebook können Groß und Klein verfolgen, wo sich der kleine Halunke im Museum überall herumtreibt. Mit Hubsi lässt sich also das Museum kennenlernen oder auch neu entdecken. Dabei ärgert er nicht nur gerne die Mitarbeiter, sondern er erlaubt sich auch mal einen Blick hinter die Kulissen. So konnte er schon ein Auge auf die nächste Ausstellung "Steinreich oder auf den Hund gekommen! Sprichwörter des Mittelalters" werfen. "Wir scharren schon mit den Hufen, bis die Ausgangsbeschränkungen aufgehoben werden und wir die Ausstellung eröffnen können", freut sich die Museumsleiterin.

Die Beschäftigung mit den Sprichwörtern kann dabei die Zeit vertreiben. "Denn während wir uns mir sprichwörtliche Redensarten und Sprichwörtern auseinandersetzen, umso deutlicher wird uns, dass sie immer noch fester Bestandteil unseres täglichen Sprachgebrauchs sind", erklärt Adina Christine Rösch. So muss man in der Corona-Krise mit "Kind und Kegel" - also der ganzen Familie - zu Hause blieben und darf nicht allen "an den Haaren herbeigezogenen" Gerüchten über die Krankheit Glauben schenken.

Ein kleiner Museums-Tipp für alle, denen zu Hause "die Decke auf den Kopf fällt": Einfach mal Sprichwörter raten! Das geht sowohl mit Stift und Zettel, als auch ohne. Einfach den ersten Teil eines Sprichwortes aufschreiben oder sagen und von seinem Spielgefährten vollenden lassen.

Dabei kommen oft auch lustige Kombinationen heraus. Denn da Sprichwörter im Gebrauch durchaus regionaltypische Färbungen habe, weiß nicht jeder, was viele Köche mit dem Brei anstellen oder was passiert, wenn das Schwein pfeift. "Also einfach mal ausprobieren!", empfiehlt die Museumsleiterin.

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Veröffentlicht am:
13. 04. 2020
16:12 Uhr

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13. 04. 2020
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