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Hildburghausen

Steffen Harzer geht in den Landtagswahlkampf

Am Ende war es eine reine Formsache: Die Linken der Kreisverbände Hildburghausen und Schmalkalden-Meiningen haben Steffen Harzer als Kandidaten im Wahlkreis 18 (Hildburghausen I - Schmalkalden-Meiningen III) für die bevorstehende Landtagswahl nominiert.



Steffen Harzer.
Steffen Harzer.  

Römhild - In der Mitgliederversammlung in Römhild stimmten am vergangenen Samstag alle Anwesenden für Harzer. Die Zahl war mit 13 Mitgliedern erheblich dezimiert. Die "dünne Besetzung" erklärte der Hildburghäuser Kreisvorsitzende Mathias Günther mit Absagen wegen Krankheit oder aus beruflichen Gründen.

Auch die Landes- und Fraktionsvorsitzende der Linken in Thüringen, Susanne Hennig-Wellsow, konnte krankheitsbedingt nicht erscheinen. Sie wurde von Holger Hänsgen vertreten. Steffen Harzer nahm es mit Humor. Er dankte den anwesenden Mitgliedern für ihr Vertrauen und sagte: "Hundert Prozent, mehr geht nicht. Die Hälfte der Stimmen würde mir im Oktober reichen."

Harzer, der die Partei Die Linke bereits im aktuellen Thüringer Landtag vertritt, war der einzige Kandidatenvorschlag aus den Reihen der beiden Kreisverbände. Patrik Beier, seit fast vier Jahren Kreisvorsitzender in Schmalkalden-Meiningen, warb in einer kurzen Ansprache noch einmal für Harzer als Direktkandidaten. Er teilt sein Büro mit Harzer. "Ich kann ruhigen Gewissens anraten, Steffen Harzer zu wählen", sagte er. Beier bezeichnete ihn als gut für Hildburghausen.

Steffen Harzer umriss noch einmal die wesentlichen Punkte, die sein Engagement prägen und was die Linken während der Legislaturperiode geschafft haben. "Ramelow oder Barbarei", sagte Harzer. Sollte die CDU im nächsten Landtag eine Mehrheit erlangen, so werde sie sich nicht scheuen, mit der AfD zu koalieren. Die aktuellen Diskussionen um das Schulgesetz nannte Harzer "politisches Kalkül" im Vorfeld des Wahlkampfs.

Auf der Agenda der Linken stünden weiterhin die Schwerpunkte Bildung, Arbeit und Soziales: Das zweite Kita-Jahr soll kostenfrei werden und der Betreuungsschlüssel für die Fünf- bis Sechsjährigen verbessert werden. Mehr in Bildung investieren, so Harzers Credo, anstatt in kostenfreies Schulessen, wie es die CDU vorhat. "Wir müssen das Land positiv entwickeln", sagte Steffen Harzer, "deswegen trete ich an." bst

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Veröffentlicht am:
10. 03. 2019
19:12 Uhr

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