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Hildburghausen

"Schleusinger Blätter" rauschen weiter und suchen Autoren

Nach 15 Ausgaben "Schleusinger Blätter" wird es auch in diesem Jahr den beliebten Almanach aus Vergangenheit und Gegenwart geben. Daran arbeitet bereits ein ehrenamtliches Redaktions-Team. Das sucht Autoren.



Der Schleusinger Blätter-Wald (im Foto eine Auswahl) soll auch in diesem Jahr wachsen. Nach 15 Ausgaben, wird die 16. jetzt vorbereitet. Wer als Autor Geschichten und Geschichte über das größer gewordene Schleusingen beitragen kann, ist eingeladen, diese einzureichen.	Foto: K. Schlütte
Der Schleusinger Blätter-Wald (im Foto eine Auswahl) soll auch in diesem Jahr wachsen. Nach 15 Ausgaben, wird die 16. jetzt vorbereitet. Wer als Autor Geschichten und Geschichte über das größer gewordene Schleusingen beitragen kann, ist eingeladen, diese einzureichen. Foto: K. Schlütte  

Schleusingen - Es wird weiter gehen mit den "Schleusinger Blättern", allerdings ein bisschen anders. Seit die erste Ausgabe des kleinen Heftes im Jahre 2004 erschien, hat sich viel getan. Das Heft ist bunter, moderner, umfangreicher geworden.

Wer macht mit?

Das derzeitige Redaktions-Team der Schleusinger Blätter: Steffen Dietz, Karin Schlütter, Janis Witowski, Marion Zerrenner, Caterina Zinn, Jörg Zinn.

 

Wer interessante Geschichten zur Geschichte der größer gewordenen Stadt kenne und diese zu Papier bringen möchte, ist dazu eingeladen, Die Kontaktadresse: Janis Witowski, SB-Redaktion@museum-schleusingen.de, (03 68 41) 51 32 13.

 

Der Freundeskreis des Naturhistorischen Museums Schloss Bertholdsburg wird wie bisher Herausgeber des Heftes sein.

 

Nummer 16 soll voraussichtlich zum Stadtfest im Juni erscheinen.

 

Doch wie fing es an? Peter Nestler hatte damals die Idee, die "Schleusinger Blätter" wieder aufleben zu lassen, gab es diese doch schon erstmals 1899. Dank vieler Mitstreiter war es vor 16 Jahren gelungen, die neue Erstausgabe unter der Ägide des Freundeskreises des Naturhistorischen Museums Schloss Bertholdsburg herauszugeben.

 

Zehn Jahre - zehn Ausgaben hat Peter Nestler mit seiner Redaktionsmannschaft unter Mithilfe zahlreicher Autoren fertig gestellt. Zum Gründer-Team gehörten Gerhard Holzinger, Bernd Kummer, Kerstin Möhring, Jens Dahlems. Im Laufe der Jahre gingen einige Redakteure, andere kamen hinzu.

Das Jubiläumsheft 2013 stand unter dem Motto "10 Jahre starke Seiten nicht nur für unsere Stadt". Zum Redaktions-Team gehörten zu diesem Zeitpunkt Helmut Billeb, Udo Jacobs, Leopold Mosojewski und Peter Nestler. Die Präsentation dieser zehnten Ausgabe im Atrium des Künstlerhofes Roter Ochse wurde mit Unterstützung der Breitenbacher Interessengemeinschaft Heimatstube zu einem besonderen Erlebnis.

Neue Mannschaft

Doch da hatten die "Indianer" in der Redaktion schon angedeutet, dass ihr Pferd müde geworden ist. In ehrenamtlicher Arbeit solch ein Heft herauszugeben , ist eine sehr zeitaufwendige Angelegenheit, für Redakteure, Autoren, Layouter und nicht zu vergessen, die vielen Helfer im Vertrieb.

Schon zu diesem Zeitpunkt standen die Blätter am Scheidepunkt. Sollte die zehnte wirklich die letzte Ausgabe gewesen sein?

Nein, es muss weitergehen! Einige der Autoren wie Caterina Zinn, Rosika Hoffmann und Ursula Gramlich fanden sich zu einer neuen Redaktionsmannschaft zusammen. Wollten die Blätter nicht sterben lassen. Jörg Zinn, Steffen Dietz und Karin Schlütter kamen hinzu.

Die Historikerin Ursula Gramlich hatte den Hut auf und trug die Hauptlast der immensen ehrenamtlichen Arbeit Sie beriet und betreute inhaltlich die Mitautoren und organisierte den Vertrieb bis hin zur Abrechnung der verkauften Hefte.

Abschied

Der Aufwand in bisheriger Form ist ehrenamtlich allerdings nicht mehr zu leisten. Aus diesen wie auch privaten Gründen beendete Ursula Gramlich ihre Mitarbeit im Redaktionsteam. Auch Rosika Hoffmann möchte nicht mehr an vorderster Front mitarbeiten, den Autoren und der Redaktion aber beratend zur Seite stehen. Beiden Frauen mit ihren profunden Kenntnissen zur Geschichte Schleusingens gilt Dank, haben sie doch schon von Anfang an als Autoren die Blätter mit geprägt und bis zuletzt viel Herzblut hineingesteckt. Und vielleicht gibt es von beiden Experten auch künftig Beiträge zu lesen.

Wieder ein Scheidepunkt. Nun also stand erneut die Frage, wie weiter mit den "Schleusinger Blättern"? Bewährte Autoren wie Bernd Heim, Udo Jacobs, Leopold Mosojewski hatten bereits Beiträge für die Ausgabe 2019 angekündigt. Aber wer übernimmt die Redaktion und wie kann es gelingen, mit weniger Aufwand das Niveau der Blätter zu sichern? Schließlich sind fast alle im Redaktions-Team sind voll berufstätig.

Die verbleibenden Redaktionsmitglieder sind gewillt, die Jahresschrift fortzuführen. Mit Janis Witowski - dem neuen Historiker und stellvertretenden Museumsleiter - und Mario Zerrenner, den Schwimmbadbesucher sicher schon als Bademeister kennen gelernt haben, konnten zwei neue Mitstreiter für die Redaktion gewonnen werden. Um die Arbeit für alle hier zu erleichtern, wurden Kriterien für die Beiträge der Autoren erarbeitet, was Umfang, Fotos etc betrifft. "Wir denken", so Jörg Zinn für die Redaktion", "dass, wenn diese Hinweise beachtet werden, wir so die Arbeit bewältigen können."

Noch vieles schlummert

Die größer gewordene Stadt ist auch für die "Schleusinger Blätter"-Enthusiasten eine neue Herausforderung. Das Anliegen, Interessantes und Wissenswertes aus Vergangenheit und Gegenwart bewusst zu machen, hat nun neue Dimensionen. Was schlummert in den alten und neuen Ortsteilen noch an Geschichte und Geschichten? Es gibt genug Stoff für weitere Ausgaben, wenn viele mithelfen, ihn zu entdecken. Mit Spannung wartet die Redaktion auf Beiträge alter und neuer Autoren. Damit es weiter geht, damit die alten und die neuen Schleusinger und die, die ihre Wurzeln hier haben und in aller Welt leben, lesen können und sich erinnern, so wie Hildegard Sorg aus dem Heldburger Unterland die an die Redaktion schrieb (veröffentlicht in der Ausgabe Nr. 15), dass sie jedes Jahr mit Spannung die neue Ausgabe erwartet. Oder Günter Bleßberg aus Engelskirchen, der seine Kindheit und Jugend in Schleusingen verbracht hat und jetzt im Rheinland lebt, der schrieb: "Mich interessiert immer noch alles, was in und um Schleusingen geschieht. Mit großem Interesse lese ich deshalb die Schleusinger Blätter." ks

Autor

Karin Schlütter
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
29. 01. 2019
13:30 Uhr

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Karin Schlütter

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Veröffentlicht am:
29. 01. 2019
13:30 Uhr



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