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Hildburghausen

Ein Weihnachtswunsch wird zum Bild

Zum fünften Mal haben Freies Wort und regionale Unternehmen Kinder zur Weihnachtswunschbaum-Aktion eingeladen. Am Mittwoch hat sich die Lokalredaktion Hildburghausen in eine Malstube verwandelt - die Kinder malen ihre Wünsche.



Am Mittwochnachmittag haben sie ihre Wünsche auf Papier gemalt: Natalija, Nico-Jonas, Leon, Miki, Amelie, Eric, Ryan, Masoud, Mohammad und Fabian.
Am Mittwochnachmittag haben sie ihre Wünsche auf Papier gemalt: Natalija, Nico-Jonas, Leon, Miki, Amelie, Eric, Ryan, Masoud, Mohammad und Fabian.   » zu den Bildern

Hildburghausen - Es ist Mittwochnachmittag. Und schon um 15.45 Uhr sind sie da: Kinder, die ihren Weihnachtswunsch malen wollen. Die meisten wissen ganz genau, was sie sich vom Weihnachtsmann wünschen. Andere sind noch unsicher. Doch alle freuen sich auf die knappe Stunde, die vor ihnen liegt. Die Lokalredaktion von Freies Wort hat sich längst in eine große Malstube verwandelt. Weihnachtsmusik weht aus dem Hintergrund über die Köpfe, die lange Tafel ist gedeckt - mit Süßigkeiten und Getränken. Alles ist weihnachtlich dekoriert. Und auch die wichtigsten Utensilien liegen für alle jungen Maler bereit: Buntstifte und Malpapier. Es kann losgehen.

Mit von der Partie sind diesmal die Geschwister Eric (7), Fabian (8) und Florian (12), David (9), Mohammad (10) und Masoud (9), Natalija (9) und ihr Bruder Miki (7), Ryan (9) und seine Schwester Amelie (8), die beiden Brüder Leon (8) und Nico-Jonas (6) und die Schwestern Hivlat (8) und Shira (7). Florian hat sein Bild schon eine Stunde früher abgegeben, weil er bei der großen Malaktion nicht dabei sein kann. Er verrät, dass er sich etwas wünscht, dass ihm kaputt gegangen ist. Etwas, womit er sich an der frischen Luft, sportlich aktiv beschäftigen kann: einen Roller, mit dem er Rampen durchfahren möchte. "Ich bin oft auf dem Platz hier in Hildburghausen, borge mir ab und an einen Stunt-Roller von einem Freund." Nun hofft Florian auf Weihnachten.

Bunte Wunsch-Bilder

Hoffen, ja, das tun sie alle. Auch Florians Brüder haben sich zu Hause schon auf den Hosenboden gesetzt und gemalt. Erics Wunsch ist ganz klar; er hat sich viel Mühe gegeben beim Malen - schließlich wünscht er sich schon sehr, sehr lange einen ferngesteuerten Brummi. Vielleicht konnte er deshalb die Malaktion einfach nicht abwarten.

Anders hingegen ist’s bei allen anderen. Sie malen - und unterhalten sich. Ja, sie tauschen ihre Wünsche aus, lassen sich aber nicht von denenen der anderen beeinflussen. Der einzige Wankelmütige in der großen Kinderrunde ist Mohammad. Der Zehnjährige weiß anfangs ganz genau, über welches Geschenk er sich riesig freuen würde. Doch im Laufe der Zeit ändert sich das zweimal.

Miki ist schnell - schwuppdiwupp hat er seinen Wunsch gezeichnet. Nun bekommt das Bild noch Farbe. Und dabei erzählt er, dass er Weihnachtslieder mag. Ein Lieblingslied hat Miki auch: "Die Weihnachtsbäckerei". Das möchte er auch dem Weihnachtsmann vorsingen bei der Bescherung im historischen Rathaus von Hildburghausen am 13. Dezember. Seine Schwester Natalija wird sich da wohl eher für ein Gedicht entscheiden. Ein kurzes kann sie schon: "Advent, Advent, ein Lichtlein brennt . . ." Ob‘s dabei bleibt?

In der Malstube wird‘s lauter und lauter. Mancher junger Künstler muss hier und da gebremst und wieder zum Eigentlichen, dem Malen gelenkt werden. Schließlich soll am Ende der Wunsch auf Papier gebracht - und gut zu erkennen sein. Leon hat damit keine Probleme. Der Achtjährige scheint die Welt um sich herum zu vergessen. Er malt und malt. Ein Bild nach dem anderen entsteht. "Das sind verschiedene Sachen - da kann sich dann der Weihnachtsmann was aussuchen. Ich freu mich über alles", sagt er. Und sein Bruder Nico-Jonas, der ebenfalls hochkonzentriert zeichnet, hat am Ende ebenfalls zwei Bilder auf seinem Blatt. Beides Wünsche, von der auch die kleine Schwester Antonia etwas hat. Sie ist erst drei - und kann noch nicht malen. Und der Sechsjährige teilt . . .

Hivlat und ihre Schwester Shira kommen etwas später - da sind die anderen Bilder längst fertig. Doch auch sie wollen malen. Hivlat bringt einen Weihnachtsmann zu Papier. Denn schließlich gehört der zu Weihnachten. Und dann beginnt das große Überlegen . . . Dabei erzählt das Mädchen, dass es Ärztin werden möchte. Hivlat plaudert munter drauflos. Doch ein Kinderarztkoffer soll’s nicht sein. Die Achtjährige malt einen Schminkkoffer. Einen, in dem Schminke drin ist. Das sagt sie explizit mit leuchtenden Augen. Ihre Schwester Shira hat keine Entscheidungsschwierigkeiten. Sie ist mit ihrem Wunsch im Hinterkopf in der Malstube angekommen und im Handumdrehn auch mit dem Bild fertig. Zwischendurch singt sie mit der Musik mit. Singen, das möchte sie auch vor dem Weihnachtsmann, das hat sie sich fest vorgenommen.

Spannung steigt

14 Bilder sind entstanden. Und diese Wunsch-Bilder, auf denen eine Puppe, ein Spiel, Autos bis hin zu Rollern oder Rollschuhen zu erkennen sind, haben nun ihre Wunsch-Erfüller gefunden. Während eines gemeinsamen Frühstücks in der vr-Bank Südthüringen holten sich die Sponsoren jeweils einen Kinderwunsch aus der "Wundertüte". Sie werden die Mädchen und Jungen, die aus Familien kommen, bei denen der Gabentisch aus finanziellen Gründen eher dürftig bestückt sein wird, am 13. Dezember im Bürgersaal von Hildburghausen beschenken. Ausgesucht wurden die Kinder von unserer Lokalredaktion in Zusammenarbeit mit Tafel und dem HBZ.

Nun steigt die Spannung. Wie wird wohl die Bescherung? Ob sich alle Wünsche erfüllen?

Autor

Katja Wollschläger
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
28. 11. 2019
18:36 Uhr

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Autor

Katja Wollschläger

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Veröffentlicht am:
28. 11. 2019
18:36 Uhr



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