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Der Borkenkäfer kommt: Bitte genau hinsehen!

Heldburg - Die Zeichen stehen auf Borkenkäfer. Die lange Trockenperiode hat dem Fichten-Schädling in die Karten gespielt. In den letzten Tagen bekennen die Bäume, die im Mai Opfer des Angriffs geworden waren, Farbe.



Heldburg - Die Zeichen stehen auf Borkenkäfer. Die lange Trockenperiode hat dem Fichten-Schädling in die Karten gespielt. In den letzten Tagen bekennen die Bäume, die im Mai Opfer des Angriffs geworden waren, Farbe. Sprich: Ihre Nadeln wechseln von der Farbe Grün zu Rot-Braun. Ein deutliches Zeichen dafür, dass der Baum dem Käfer zum Opfer gefallen ist.

Forstleute stellen derzeit vermehrt frischen Borkenkäferbefall fest. "Die einzig richtige Reaktion darauf ist, die befallenen Fichten zu fällen und aus dem Wald zu bringen", rät der Heldburger Forstamtsleiter Lars Wollschläger. Er bittet alle Privatwaldbesitzer eindringlich, ihre Fichtenbestände anzuschauen und auf Borkenkäferbefall zu untersuchen. Gerade im Umkreis von bereits abgestorbenen Fichten sollte man genau hinschauen. Zeichen für einen Befall sind: Bohrmehl in Rindenschuppen oder Spinnweben oder eben Einbohrlöcher. "Diese Bäume sollten schnellstmöglich eingeschlagen und aus dem Wald gebracht werden", so der Forstamtsleiter. Von Fichten, die bereits ihre Rinde verlieren, gehe keine Gefahr mehr aus. Um diese könne man sich auch später noch kümmern.

Bei Fragen kann man sich an das zuständige Thüringer Forstamt Heldburg wenden, 03 68 71/281-0. Die jeweiligen Ansprechpartner findet man im Internet unter www.thueringenforst.de ks

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Veröffentlicht am:
12. 08. 2018
16:50 Uhr

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Borkenkäfer Fichten Heldburg Thüringer Forstamt
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