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Floriansfeuer: Anziehend und Ehrfurcht gebietend

Merkers - Eine anziehende und gleichzeitig distanzierende Wirkung bot das mehrere Meter hohe Floriansfeuer auf der ehemaligen Schwimmbadfestwiese von Merkers.



Für die kleinsten Besucher besonders spannend: Das Feuerwehrauto, das zum Floriansfeuer dazugehört.	Foto: Rainer Schade
Für die kleinsten Besucher besonders spannend: Das Feuerwehrauto, das zum Floriansfeuer dazugehört. Foto: Rainer Schade  

Merkers - Eine anziehende und gleichzeitig distanzierende Wirkung bot das mehrere Meter hohe Floriansfeuer auf der ehemaligen Schwimmbadfestwiese von Merkers.

Leuchtend hell, begleitet von kräftigen Klangfarben des Fanfarenzugs Merkers zog es am Sonnabend wieder viele Gäste an. Doch einen gebührenden Abstand zum Feuer hielt jeder Besucher ein. Die ausstrahlende Wärme bei knapp 30 Grad Celsius im Sonnenschein brachten den notwendigen Respekt dafür mit.

Beim Feuerwehrgerätehaus starteten Teilnehmer der Jugendfeuerwehr Merkers und Dietlas mit Fackeln zu einem Umzug durch Merkers. Das kleine Feuer der vielen Fackeln sollte zum großen, weithin sichtbaren Floriansfeuer auf der ehemaligen Schwimmbadwiese zusammenwachsen. Angeführt vom ortseigenen Fanfarenzug war der Trupp in vielen Straßen von Merkers zu hören. Dabei schlossen sich einige Gäste dem Umzug gleich mit an. Das trockene Holz auf dem Festplatz brannte schnell. Die Flammen wuchsen in wenigen Minuten auf mehrere Meter Höhe an. Dabei kamen gewiss einige Gäste des Festes ins Schwitzen. Genügend Getränke sorgten für schnelle Linderung. Die obligatorische selbst gekochte Erbsensuppe sowie Bratwürste verbannten den Hunger von der Wiese. Das Wichtigste jedoch waren die vielen lockeren Gesprächsrunden bis weit in die Nacht. Vereine, Feuerwehr und Einwohner sprachen miteinander. Auf diese Weise konnte schon so manche kleine Bürger-Sorge sofort gelöst werden.

Das traditionelle Floriansfeuer soll an den Schutzpatron Florian von Lorch erinnern. Er ist am 4. Mai im Jahr 304 gestorben und zwar im heutigen Lorch an der Ems in Oberösterreich. In der römischen Armee soll er als Oberbefehlshaber einer Einheit zur Feuerbekämpfung tätig gewesen sein. Da er sich weigerte, dem christlichen Glauben abzuschwören - wofür damals die Todesstrafe stand - wurde er hingerichtet. Während und nach der Hinrichtung sollen sonderbare Ereignisse geschehen sein - ein Adler etwa soll seinen Leichnam bewacht und damit vor Schändung geschützt haben. Heute wird Florian in der katholischen Kirche selbst als Schutzheiliger verehrt. rs

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Rainer Schade

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Veröffentlicht am:
29. 05. 2018
00:00 Uhr

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29. 05. 2018
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