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Vor allem in Franken: Brose baut 2000 Stellen ab

Massive Ergebnis-Einbrüche mit Folgen: Die Brose Gruppe will nach eigenen Angaben mehrere Hundert Millionen Euro sparen und baut bis 2022 rund 2000 Stellen in Deutschland ab. Vor allem sollen die Standorte Bamberg, Hallstadt, Coburg und Würzburg betroffen sein.



Allein am Bamberger Firmenstandort erwirtschaftete Brose mit 3,2 Milliarden Euro rund die Hälfte des Gruppenumsatzes.
Allein am Bamberger Firmenstandort erwirtschaftete Brose mit 3,2 Milliarden Euro rund die Hälfte des Gruppenumsatzes.   Foto: PR

Der globale Wettbewerb zwingt Brose – wie Kurt Sauernheimer, Vorsitzender der Geschäftsführung, in einer Mitteilung am Donnrestag erklärt – auch zur Verlagerung von Arbeit in Niedriglohnländer. Brose plant bis Ende des Jahres 2022 die Anzahl der aktuellen Arbeitsplätze in Deutschland um rund 2000 zu reduzieren, mehrheitlich in den Zentral- und Geschäftsbereichen. Im Wesentlichen sind die Standorte Bamberg, Hallstadt, Coburg und Würzburg betroffen. Brose wird die Fertigung von Schließsystemen von Wuppertal, wo derzeit rund 200 Mitarbeiter beschäftigt sind, verlagern. In den Werken Coburg, Würzburg, Hallstadt und Berlin sollen insgesamt circa 600 Arbeitsplätze entfallen.

Die Geschäftsführung ist entschlossen, in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitervertretungen betriebsbedingte Kündigungen weitgehend zu vermeiden, heißt es in der Mitteilung. Das Thema Ausbildung bleibe wichtiger Bestandteil der Personalarbeit des Familienunternehmens. Die Anzahl der Auszubildenden wird jedoch ab dem kommenden Jahr um zehn Prozent reduziert.

Bereits zum 100. Standortjubiläum in Coburg appellierte der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Michael Stoschek, an seine Mitarbeiter: „Wir wollen wieder an die Eigenschaften eines Familienunternehmens anknüpfen, die uns in der Vergangenheit ausgezeichnet haben und die der Grund unseres außerordentlichen Erfolgs gewesen sind. Dazu haben wir das größte Erneuerungsprogramm in der Unternehmensgeschichte angestoßen.“

 

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Veröffentlicht am:
17. 10. 2019
09:54 Uhr

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Arbeitsplätze Brose Gruppe Familienunternehmen Michael Stoschek Mitarbeiter und Personal Standorte Unternehmensgeschichte
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17. 10. 2019
09:54 Uhr



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