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Ambiente zeigt neue schlaue Produktideen

Es sind natürlich nicht die wichtigen Probleme. Aber das erste Stück der Lasagne ist nun mal schwierig aus der Form zu bekommen. Und der Strunk von Erdbeeren lässt sich schwer entfernen. Aussteller der Messe Ambiente suchen Lösungen für kleine Alltagsärgernisse.



Salatwasch-Rassel
In RIG-TIGs Sieb Drop soll sich Salat einfacher waschen lassen. Das Sieb ist verschließbar, weshalb man das Wasser ausschütteln kann, indem man Drop wie eine Rassel schwingt. Foto: RIG-TIG/dpa-tmn   » zu den Bildern

Es gibt eigentlich alles auf dem Küchenmarkt - denkt man. Und doch gelingt es Designern von Küchenutensilien, jedes Jahr Produkte für Probleme oder Schwierigkeiten beim Zubereiten neu zu erfinden.

Meist handelt es sich dabei um «lauter sehr einfache, mechanische Dinge, die aber gut durchdacht sind und die dem Verbraucher einen klaren Vorteil bieten», sagt Industriedesigner Sebastian Bergne. Er ist Kurator einer Sonderschau auf der Internationalen Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt am Main (10. bis 14. Februar). Auch hier stellten wieder einige Firmen solche Produkte vor. Eine Auswahl pfiffiger Ideen:

Der Fischfilet-Schäler: Viele können einen Fisch nicht so filetieren, dass das Überbleibsel in der Pfanne nicht Hackfleisch ähnelt. Und gerade kleine Fische wie Sardellen und Sardinen sind ein Problem. Eine einfache Produktidee dafür hat die Firma Triangle: Filetto sieht aus wie ein simpler Gurkenschäler, doch statt der Klingen ist ein einzelner Edelstahldraht gespannt. Man nutzt das Gerät in gleicher Weise für den Fisch, wie man übliche Gurkenschäler am Gemüse verwendet: Man zieht den Schäler hinter der Kieme beginnend und über der Mittelgräte durch den Fisch und löst somit das Filet genauso ab, wie man eine Gurkenschale abziehen würde.

Der Soßenverteiler für den Pizzaboden: Beim Sauce Roller von Lékué SL handelt es sich um einen Löffel mit einem Loch in der Kelle, in der eine kleine bewegliche Kugel steckt. Dadurch läuft die Soße zwar aus, aber nicht alles auf einmal. Denn die Drehbewegung der Kugel, mit der man über den Teig rollt, dosiert sie portionsgerecht.

Der Erdbeerstrunk-Entferner: Wer drei, vier Kilogramm Erdbeeren auf der Plantage selbst erntet, mag es kennen: Die Blätter der Erdbeeren sind nicht gerade leicht abzurupfen. Und man kann den Strunk nicht abpulen, ohne sich die Hände schmutzig zu machen. Für dieses Problem hat Koziol BEA erfunden, eine Zange zum Entfernen der Erdbeerblätter.

Die Salatwasch-Rassel: Drop von RIG-TIG verspricht einfacheres Abwaschen von Salaten, Kräutern und anderen Lebensmitteln. Sie kommen in ein verschließbares Sieb in Rasselform. Beim Herausschütteln des Wassers fällt kein Blatt herunter. Zudem ist der Griff des rasselförmigen Siebes ein Rohr. Dieser lässt sich direkt an den Hahn heben - somit geht auch alles Wasser durch das Sieb und nicht daneben.

Das warme Buttermesser: Kalte Butter lässt sich schlecht streichen - man muss also warten, bis sie anschmilzt. Abhilfe schafft das Messer Spreadthat! Deluxe von THAT Inventions. Es besteht aus wärmeleitenden Materialien, die die Wärme der Hand über den Griff in die Schneide übertragen.

Der Probierlöffel-Halter: Wohin mit Koch- und Probierlöffel oder dem Schneebesen, wenn man sie mal nicht im Topf braucht? Die schmutzigen Teile auf der Arbeitsfläche abzulegen zieht Putzen nach sich. Die Grip Group hat sich mit Babette Steel dafür eine Lösung ausgedacht: Der kleine Löffelhalter wird außen an den Topf gehängt.

Der Lasagne-Heber: Das erste Stück eines Nudelauflaufs ist schwierig zu servieren. Abhilfe hat sich Villeroy & Boch mit der neuen Serie Clever Cooking überlegt: Der dazugehörende Lasagneheber wird mitgebacken und dann das erste Stück portionsgerecht einfach herausgehoben.

Der Ei-Pochierer: Das Pochieren von Eiern gehört zu den schwierigeren Übungen für Hobbyköche. Der Oxo GG Egg Poacher von OXO International soll Abhilfe schaffen: Die Silikonform in der Optik einer Sanduhr steht in einem Topf mit Wasser. Das Ei kommt in den oberen Trichter und gleitet durch ein Loch in den unteren Bereich. Hier wird das Ei beim Pochieren in Form gehalten, während das Wasser durch eine perforierte Außenwand zirkulieren kann.

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dpa

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Veröffentlicht am:
13. 02. 2017
10:30 Uhr

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13. 02. 2017
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