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Ersatzfilter für Luftreiniger sind oft teuer

Die Hersteller von Luftreinigern versprechen, dass ihre Geräte die Raumluft verbessern. Die Stiftung Warentest hat mehrere Geräte untersucht. Die Ergebnisse fallen unterschiedlich aus.



Qualmmaschine
Wie filtern Luftreiniger Zigarettenrauch? Um die Frage zu beantworten, hat eine Qualmmaschine der Stiftung Warentest Normzigaretten kontrolliert abgebrannt.   Foto: Carsten Behler/Stiftung Warentest/dpa-tmn

So mancher Allergiker setzt große Hoffnungen in diese Geräte: Luftreiniger sollen Partikel wie Feinstaub aus der Raumluft filtern. Die Stiftung Warentest hat sieben Geräte getestet, zu Preisen zwischen 249 und 425 Euro.

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift «test» (03/2020) untersuchen die Experten die Luftreiniger für drei Szenarien: Was bringen sie bei Pollen, Zigarettenrauch und Lösemitteln wie etwa Formaldehyd - also chemische Verbindungen aus Lacken, Klebstoffen und Möbeln?

Nur zwei Geräte bekamen eine gute Gesamtbewertung

Die Ergebnisse fallen unterschiedlich aus. Bei der Gesamtbewertung bekamen zwei Geräte die Note «Gut». Drei Geräte schnitten «befriedigend» ab und zwei nur «ausreichend».

Beim Thema Blütenpollen schnitten immerhin sechs von sieben Geräte mit «gut» ab: Aus einem 16 Quadratmeter großen Raum verschwanden mindestens 90 Prozent der Pollen innerhalb von zehn Minuten.

Wenn die Leistung nachlässt

Gegen Formaldehyd sollen die Aktivkohlefilter in den Geräten helfen. Doch mehrere Luftreiniger schnitten hier «mangelhaft» ab. Beim Versuch den Rauch genormter Zigaretten aus der Luft zu filtern, fehlte es vielen Geräten nach einiger Zeit an Ausdauer - nach 100 Zigaretten ließ die Leistung zum Teil deutlich nach.

Fällt die Leistung deutlich ab, kann dies bedeuten, dass die Geräte häufig einen Ersatzfilter brauchen. Diese kosten laut Warentestern je nach Anbieter rund 40 bis 140 Euro. Je nach Modell sollte man die Filter alle sechs Monate bis drei Jahre wechseln - ein teurer Spaß.

Verbraucher sollten sich nicht von Quadratmeterangaben auf der Packung in die Irre führen lassen. Diese seien wenig aussagekräftig, warnen die Experten. Ein besserer Richtwert sind Angaben zum Volumen.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
26. 02. 2020
05:08 Uhr

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26. 02. 2020
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