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Diese Förderungen gibt es für den Heizungsaustausch

Wer seine alte Ölheizung 2020 ausmustert, kann Zuschüsse abrufen: Der Fördersatz liegt bei bis zu 45 Prozent. Aber auch wer nicht ganz auf erneuerbare Energien umsteigt, kann mit Geld rechnen.



Öllieferung
Neues Öl für die Heizung? Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert den Neueinbau von Ölheizungen ab 2020 nicht mehr.   Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn

Für Hauseigentümer gibt es neue Fördermöglichkeiten für den Einbau einer energieeffizienten und klimafreundlichen Heizung.

Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Besonders hoch ist der Satz, wenn dabei eine alte Ölheizung ausgetauscht wird.

Hausbesitzer können vor Vertragsschluss beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) Investitionszuschüsse für energieeffiziente und klimafreundliche Heizungen beantragen . Dies gilt sowohl für Bestands- als auch Neubauten. Anders als bislang gelten nun einheitliche prozentuale Fördersätze.

Bundesamt bezuschusst die Kosten anteilig

Bei Heizungen, die vollständig mit erneuerbarer Energie betrieben werden, werden nach Bafa-Angaben 35 Prozent der förderfähigen Kosten ersetzt, bei Gas-Hybridheizungen mit einem Erneuerbaren-Anteil von mindestens 25 Prozent sind es 30 Prozent. Und 20 Prozent Zuschuss gibt es für Gas-Brennwert-Heizungen, die auf die spätere Einbindung erneuerbarer Energien vorbereitet sind.

Wer mit der Maßnahme eine alte Ölheizung ersetzt, bekommt zusätzlich zum Bafa-Investitionszuschuss eine Prämie von 10 Prozent. Wird beispielsweise eine Ölheizung durch eine Wärmepumpe oder eine Biomasseanlage ersetzt, werden so insgesamt 45 Prozent der Kosten gefördert.

Vor Antrag technische Anforderungen prüfen

Bevor Hauseigentümer eine Maßnahme beauftragen, sollten sie sichergehen, dass die neue Anlage die technischen Mindestanforderungen erfüllt, rät Martina Zbick von der Verbraucherzentrale NRW. Dabei können ihr zufolge Installateure helfen. Das Bafa stellt außerdem auf seiner Homepage Listen der förderfähigen Anlagen zur Verfügung.

Auch die Förderprogramme der KfW-Bank verändern sich. So entfallen die Zuschüsse für den Heizungsaustausch als Einzelmaßnahme, für den künftig in der Regel das Bafa zuständig ist.

Ab dem 24. Januar fördert die KfW Kredite und Zuschüsse im Bereich energieeffizient Bauen und Sanieren dagegen in gleicher Höhe, nach Informationen von Zukunft Altbau erstmals. Für KfW-Effizienzhäuser gibt es künftig je nach Standard und förderfähigen Kosten Zuschüsse von 30 000 bis 48 000 Euro, bei Einzelmaßnahmen sind es maximal 10 000 Euro.

Daneben regionale und lokale Förderprogramme

Teilweise können Förderungen auch mit Landesprogrammen oder Förderprogrammen der Kommunen oder Energieversorger kombiniert werden, so Zbick. Informationen finden sich etwa im Fördermittelcheck der Beratungsgesellschaft CO2online mit einer Postleitzahlensuche.

Eine andere Möglichkeit ist, energetische Sanierungsmaßnahmen bei der Steuer geltend zu machen. Darunter fällt auch der Heizungsaustausch. Verteilt auf drei Jahre können Hauseigentümer 20 Prozent der Kosten dafür von der Steuer absetzen: in den ersten beiden Jahren jeweils 7 Prozent, im dritten Jahr 6 Prozent.

Maximal dürfen 40 000 Euro abgezogen werden, förderfähig sind Aufwendungen für Sanierungsmaßnahmen von bis zu 200 000 Euro. Die Regelung gilt vorerst bis 2029, wie Zukunft Altbau erklärt.

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dpa

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Veröffentlicht am:
10. 01. 2020
15:14 Uhr

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10. 01. 2020
15:14 Uhr



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