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Mit Wärmebildern Lücken in der Dämmung erkennen

Ist das Haus ausreichend gedämmt? Das können Immobilienbesitzer mit einer Wärmebildkamera herausfinden. Damit die Aufnahmen aussagekräftig sind, sollte sie zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt werden. Und auch das Deuten der Bilder braucht etwas Vorwissen.



Wärmebild
Wärmebilder einer Immobilie können Lücken bei der Dämmung aufzeigen, aber nur wenn sie richtig angefertigt wurden.   Foto: Tobias Hase

Ob ein Haus Wärme und Energie verliert, erkennen Eigentümer an Thermographie-Aufnahmen. Die Wärmebildkamera zeigt das Haus in unterschiedlichen Farben.

Grob lässt sich sagen: Schimmern Bauteile grün oder blau, ist alles in Ordnung. Die Farben Weiß, Rot und Orange weisen hingegen auf eine schadhafte Dämmung und beispielsweise Wärmelecks hin. So erhalten Eigentümer eine erste Orientierung, ob ihre Immobilie dringend saniert werden muss, teilt die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg mit.

Aufnahmen vom Fachmann kosten mindestens 300 Euro. Damit die Bilder aussagekräftig sind, ist es wichtig, dass der Experte sie nachts bei kalten Temperaturen aufnimmt. Zudem sollte es nicht regnen und das Haus vorher konstant beheizt worden sein.

Um sich einen guten Gesamteindruck über die Energieverluste zu verschaffen, sollte der Fachmann die Immobilie auch von innen besichtigen. Nach der Analyse der Schwachstellen können Eigentümer im zweiten Schritt über sinnvolle Modernisierungsmaßnahmen nachdenken.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
27. 09. 2018
11:03 Uhr

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dpa

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27. 09. 2018
11:03 Uhr



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