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Beim Kauf eines Ferienhauses Preis und Nachfrage abwägen

In den Ferien kein Hotelzimmer zahlen und im Alltag Miete einnehmen: Der Besitz eines Ferienhauses hat seine Vorteile. Wer sich für einen Kauf interessiert, sollte aber einiges bedenken.



Ferienhaus
Steht das Objekt in einer touristisch attraktiven Gegend? Das ist eine der Fragen, die sich Käufer eines Ferienhauses stellen sollten.   Foto: Stefan Sauer

Rückzugsort und Renditeobjekt: Der Kauf einer Ferienwohnung oder eines Ferienhauses kann sich doppelt lohnen. Vor dem Kauf sollten Interessenten sich aber genau informieren und exakt kalkulieren, damit das Investment nicht zur Enttäuschung wird.

Tipps vom Deutschen Ferienhausverband geben Anhaltspunkte:

- Kaufpreis: In beliebten Ferienregionen sind Immobilien besonders teuer. Risiko: Selbst bei hoher Auslastung könnte sich das Investment nicht lohnen. Denn nicht immer lässt sich bei einem hohen Kaufpreis im gleichen Maße eine hohe Miete verlangen. Andere Gegenden werden zwar vielleicht nicht gerade von Touristen überrannt, bieten jedoch vergleichsweise günstige Preise für Häuser oder Wohnungen. So kann am Ende mehr Rendite rausspringen, sofern die Nachfrage solide ist.

- Nachfrage: Ohne Gäste wird das Investment sicher zum Flop, weil regelmäßige Einnahmen fehlen. Darum lautet die Devise vor dem Kauf: Recherche. Gibt es in der Region ausreichend ganzjährige Angebote für Kultur und Freizeitgestaltung? Wohin zieht es Gäste aus dem Ausland? Vermieterumfragen, Erhebungen vom Statistischen Bundesamt oder auch Studien können dem Verband zufolge Informationen liefern.

- Ausstattung: Die Ansprüche bei den Urlaubern steigen. Gut ausgestattete Bäder und kostenloser Internetzugang über WLAN sind nach Angaben der Experten etwa Qualitätsmerkmale, ebenso wie die Zahl der Schlafzimmer. Davon sollte es demnach mindestens zwei bis drei geben, damit alle Gäste Rückzugsmöglichkeiten haben.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
13. 09. 2018
13:12 Uhr

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