Lade Login-Box.
Fotowettbewerb 2020 zum Digital-Abo
Topthemen: Freies Wort hilftCoronavirus in ThüringenFolgen Sie uns auf Instagram

 

Schnittverletzungen beim Hund richtig versorgen

Eine blutende Hundepfote ist nichts Lebensbedrohliches. Entscheidend ist aber, wie der Schnitt versorgt wird. Dabei kommt es vor allem auf eine weiche Polsterung an.



Ein verletzter Hund
Eine verletzte Pfote muss mit einem Verband geschützt werden. Wichtig ist dabei eine möglichst weiche Polsterung.   Foto: Axel Heimken/dpa/dpa-tmn

Beim Spaziergang im Wald oder Feld kann es schnell passieren: Der Hund tritt in eine Glasscherbe oder einen scharfkantigen Dosenöffner. Falls möglich, sollten Halter die Wunde dann mit sauberem Wasser ausspülen und dabei Steinchen und Splitter entfernen.

Dann sollte man die Pfote gründlich abtrocknen und den Schnitt anschließend mit Jod beträufeln, erklärt Tierärztin Tina Hölscher von der Aktion Tier.

Danach wird der Spalt mit einem sauberen Stück Mull bedeckt. Und nun kommt das Entscheidende, was kaum ein Tierhalter weiß: «Bevor der Verband drauf kommt, muss zwischen die einzelnen Zehen eine Polsterung aus Watte eingelegt werden», sagt Hölscher.

Vergisst der Hundehalter diese Polsterung, kann es innerhalb kürzester Zeit zu schlimmen Entzündungen zwischen den Zehen kommen. Sie heilen sehr schlecht ab und sind damit oft bedrohlicher als die ursprüngliche Verletzung.

Wie Halter den darüber liegenden Verband um den Fuß wickeln, ist dann eher zweitrangig. Er darf nur keinesfalls zu fest sitzen und damit die Blutzufuhr abschnüren. Selbst angelegte Verbände sollten täglich gewechselt werden, um sicher zu stellen, dass keine Fehler gemacht wurden. Im Zweifelsfall sollten Halter den Tierarzt befragen.

© dpa-infocom, dpa:200922-99-665088/2

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
22. 09. 2020
16:08 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Entzündungen Hundehalter Tiere und Tierwelt Tierhalterinnen und Tierhalter Tierärztinnen und Tierärzte Wunden
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
Hund mit Demenz

02.10.2020

Wenn der Hunde-Opa dement wird

Ist mein Hund bloß alt oder steckt mehr dahinter? Auch Hunde und Katzen können an Demenz erkranken. Früh erkannt können Herrchen und Frauchen aber einiges tun. » mehr

Den Hund vor Giftködern schützen

12.08.2020

Den Hund vor Giftködern schützen

Sie sind als leckere Hackbällchen oder Wurst-Häppchen getarnt, sind aber höchst gefährlich für das Tier. Wie können Hundehalter ihre Vierbeiner vor Giftködern schützen - und notfalls retten? » mehr

Hund mit Halskrause

04.09.2020

Wenn der Hund zum Patienten wird

Wochenlang ein Häufchen Elend pflegen, verlangt Hundebesitzern einiges ab: Sie sollen das Tier ruhig und bei Laune halten, aber vor Dummheiten abhalten. Dabei ist fast alles erlaubt - sogar Leckerlis. » mehr

Stiche bei Pferden schnell kühlen

02.06.2020

Bremsen- oder Mückenstiche bei Pferden schnell kühlen

Pferde können in Stress geraten, wenn sie mit Bremsen oder Mücken zu tun haben. Was Pferdehalter dann tun können. » mehr

Hühner

24.06.2020

So schützen Hobbyhalter ihre Hühner

Wer sich hobbymäßig Hühner hält, muss die Tiere regelmäßig impfen lassen - sonst droht ein Bußgeld. Die gute Nachricht: Künftig können Halter die Immunisierung selbst übernehmen. » mehr

Zeckenkarte mit einer Zecke

25.06.2020

Warum Zeckenschutz bei Hund und Katze sinnvoll ist

Um Krankheiten vorzubeugen, sollten Haustiere gar nicht erst von Zecken befallen werden. Die Bandbreite an Mitteln ist groß - doch nicht jeder Wirkstoff passt zu jedem Tier. » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
22. 09. 2020
16:08 Uhr



^