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Umzug: Gerüche helfen Katzen in neuer Umgebung

Katzen schätzen Veränderungen nicht. Nach einem Umzug dauert es eine Weile, bis sie sich wieder hinaus trauen. Geräusche und Gerüche helfen ihnen, sich neu zu orientieren.



Umzug mit der Katze
Erst wenn sie sich in der neuen Umgebung wohlfühlt, entspannt bleibt und gut frisst, sollten Katzenhalter eine Freigängerkatze nach dem Umzug wieder auf Pirsch gehen lassen.   Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Nach einem Umzug brauchen Katzen eine Weile, bis sie mit ihrer neuen Umgebung warm geworden sind. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt, um Freigängerkatzen das erste Mal wieder rauszulassen?

Ein guter Anhaltspunkt ist das Verhalten des Tieres: Merken Halter, dass sich die Katze in den neuen vier Wänden wohlfühlt, auch bei leichten Störungen entspannt bleibt und gut frisst, ist die Zeit gekommen, erläutert der Industrieverband Heimtierbedarf.

Liegt zwischen dem neuen und alten Wohnort eine große Distanz, gewöhnen sich Katzen leichter an das neue Revier. Ist man dagegen nur ein paar Straßen weitergezogen, besteht die Gefahr, dass das Tier in seine alte Gegend zurückkehrt.

Dagegen hilft ein Trick: Um die Orientierung zu erleichtern, können Halter den Vierbeiner zwei bis drei Tage vorher am offenen, aber gesicherten Fenster Geräusche und Gerüche der neuen Gegend kennen lernen lassen. Das macht es dem Tier nachher einfacher, sich zurecht zu finden.

Wer die Katze schließlich das erste Mal in die neue Freiheit entlässt, bleibt besser in der Nähe, bis die Katze sicher zurück gefunden hat.

© dpa-infocom, dpa:200806-99-63664/3

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dpa

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Veröffentlicht am:
07. 08. 2020
05:08 Uhr

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07. 08. 2020
05:08 Uhr



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