Lade Login-Box.
Topthemen: Landtagswahl 2019Freies Wort hilftFolgen Sie uns auf InstagramSport-Tabellen

 

Europaweites Zählen von Wildtieren per App

In Europa leben 250 verschiedene Wildtier-Säugetierarten. Jetzt soll die Bevölkerung mithelfen, den Bestand zu erfassen. Über eine App oder zwei Webseiten können Sichtungen gemeldet und Fotos hochgeladen werden.



Wildtiere in Europa
Die europaweite Erfassung von Tier-Sichtungen über eine App oder das Internet ermöglicht es Wissenschaftlern Rückschlüsse auf den Zustand der Wildtierpopulation zu ziehen.   Foto: Swen Pförtner/dpa

Bei der Erforschung der Säugetiere Europas setzen Wissenschaftler jetzt auf die Hilfe von Naturfreunden: Sie seien dazu aufgerufen, Tier-Sichtungen über eine App oder das Internet mitzuteilen, teilte die Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) am Montag mit.

Rund 250 verschiedene Säugetierarten leben in Europa, die Spanne reicht von der Spitzmaus über Biber, Luchs und Elch bis zum Wolf.

Das Projekt läuft bis Mai 2021 und beginnt in diesem Oktober zunächst in Deutschland, Spanien, Kroatien und Polen. Naturfreunde können über die App iMammalia sowie die Internet-Seiten «www.mammalweb.org» und «www.agouti.eu» auch Fotos der entdeckten Tiere hochladen. Deutscher Projektleiter ist der TiHo-Forscher Oliver Keuling.

MammalNet ergänzt das Projekt Enetwild, in dessen Rahmen Wissenschaftler seit 2017 europaweit Säugetiere erfassen und auswerten. Ziel sei es, die Datenbasis zu vergrößern und zu testen, ob sich das neue Vorgehen für die wissenschaftliche Wildtiererfassung eignet, sagte Keuling. Das mit 200 000 Euro aus EU-Mitteln geförderte Programm soll zudem das Umweltbewusstsein fördern und für die vielfältige Natur sensibilisieren.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
28. 10. 2019
17:07 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
EU-Gelder Forschung Naturfreunde Tiere und Tierwelt Tierärztliche Hochschule Hannover Wildtiere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
Wohnzimmer voller Hunde

12.07.2019

Beim Animal Hoarding leiden Mensch und Tier

Gegen das Treiben krankhafter Tiersammler vorzugehen, ist schwierig. Diese Menschen leben mit einer psychischen Störung und sehen das Leiden ihrer Tiere nicht. » mehr

Reh im Wald

27.06.2019

Wildtiere nicht vom Hund aufscheuchen lassen

Die Sommerhitze bereitet vielen Wildtieren Stress. Spaziergänger sollten sie daher möglichst wenig stören - und ihre Hunde nicht abseits vom Weg herumschnüffeln lassen. » mehr

Todesfalle Osterfeuer

15.04.2019

Wenn das Osterfeuer für Tiere zur Todesfalle wird

Aufgeschichtetes Holz eignet sich für viele Kleintiere als perfekter Unterschlupf und zieht Waldbewohner aus allen Richtungen an. Um die Tiere vor dem sicheren Tod zu bewahren, sollte das Holz einmal umgestapelt werden. » mehr

Hirsch

14.01.2019

Viele Wildtiere leiden unter der Schneemenge

Der Schnee hält Einsatzkräfte in Südbayern und Österreich seit Tagen in Atem. Doch was bedeutet das eisige Wetter für Natur und Landwirtschaft? Die wichtigsten Fragen und Antworten. » mehr

Sicherheit

24.09.2019

Katzen und Kinder binden sich ähnlich an ihre Bezugspersonen

Katzen verhalten sich in neuen Situationen ihren Besitzern gegenüber ähnlich wie Kleinkinder ihren Eltern gegenüber. Entscheidend ist dabei die Bindung der Tiere an ihre Bezugspersonen. » mehr

Wellensittiche beim Bad

08.06.2018

So überstehen Haustiere die Hitze

Auch Tieren machen hohe Temperaturen im Sommer mitunter zu schaffen. In der Natur haben Wildtiere ihre eigenen Strategien, um mit der Hitze umzugehen. Was Haustierbesitzer davon lernen können. » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
28. 10. 2019
17:07 Uhr



^