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Katzen und Co. vor Todesfallen schützen

Offenes Fenster, Gartenteich, Regentonne: Streifen Katzen durch ihr Revier, begegnen ihnen viele Verlockungen - manche können fatal für sie enden. Wie Gartenbesitzer Tiere davor beschützen können.



Eine Katze strolcht durch einen Garten
Katzen lieben es, im Grünen herumzustreunern.   Foto: Markus Scholz/dpa-tmn

Katzen sind von Natur aus neugierig. Das kann ihnen zum Verhängnis werden. Denn im Nachbargarten gibt es viele Gefahren. Der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) gibt Tipps, wie Gartenbesitzer ihr Grundstück katzensicher gestalten können.

Meistens sind Katzen vorsichtig. Doch wenn sie zum Beispiel eine Libelle oder Fliege jagen, gibt es manchmal kein Halten mehr - und sie landen zum Beispiel in der Regentonne. Manchmal endet dies tödlich.

Katzen können zwar in der Regel schwimmen. Doch meist können sie nicht aus eigener Kraft über den Rand der Tonne klettern, wenn der Wasserstand niedrig ist. Deshalb sollten Gartenbesitzer ihre Regentonnen besser absichern - und sie mit einem Deckel verschließen.

Auch größere Wasserstellen wie Schwimmbecken sind gefährlich, wenn man sie nicht abdeckt. Damit Katzen, aber auch Igel oder Eichhörnchen nicht ertrinken, rät der IVH ein schräges Brett oder eine kleine Stupfe zum Hochklettern in den Pool einzubauen.

Ein Gartenteich sollte ebenfalls mindestens eine flache Stelle am Ufer haben. So können die Tiere leichter wieder herauskommen.

Offene Kellerfenster ohne Insektengitter sowie gekippte Fenster im Erdgeschoss können für Katzen das Todesurteil bedeuten, wenn sie im Spalt stecken bleiben und sich dabei innere Organe verletzen.

Standen Garagen, Geräteschuppen oder Gartenhäuser länger offen, empfiehlt der IVH: Die Räume gründlich kontrollieren, damit man nicht aus Versehen ein Tier irgendwo einsperrt.

Zudem sollten Gartenbesitzer darauf verzichten, Gift etwa gegen Ratten auszulegen. Damit können sie auch andere Tiere gefährden. Bei einer Katze sind qualvolle Vergiftungen bereits möglich, wenn sie eine Ratte oder Maus frisst, die zuvor das Gift geschluckt hat.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
09. 10. 2019
06:37 Uhr

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