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Chinchillas wollen spielen - aber nur nachts

Sie spielen gerne, aber nur zu bestimmten Zeiten. Sie sehen kuschelig aus, aber kuscheln mögen sie gar nicht: Wer Chinchillas als Haustiere halten möchte, muss sich an die Bedürfnisse der Tiere anpassen.



Chinchilla
Ein Chinchilla wird pünktlich zum Feierabend aktiv.   Foto: Inga Kjer

Süße, kleine Knopfaugen, große Ohren und so flauschig: Chinchillas sind wegen ihrer Spielfreude und Geselligkeit sehr beliebt. Doch sie brauchen am Tag ihre Ruhe und werden erst pünktlich zum Feierabend aktiv, erklärt der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH).

Der Tierexperten warnen: Tagsüber dürfen die Nager weder geweckt, noch aus ihrem Unterschlupf herausgeholt und gestreichelt werden. Auch wenn die nachtaktiven Kerlchen sehr kuschelig aussehen, werden sie nicht gerne geknuddelt. Tun es Menschen dennoch, sind die Tiere schnell gestresst und können langfristig krank werden. Daher sind Chinchillas weniger für Familien mit Kindern geeignet, sondern vielmehr für Berufstätige.

Die Nachtschwärmer leben in freier Wildbahn in Gemeinschaften mit bis zu 100 Artgenossen. Deshalb sollten sie auch hier in Gruppen gehalten werden. Der IVH rät zur Haremshaltung mit einem kastrierten Männchen und mehreren Weibchen. Auch Geschwistertiere oder zwei Weibchen verstehen sich. Zwei Männchen harmonieren dagegen nur, wenn weit und breit kein Weibchen in Sicht ist.

Damit sich etwa zwei Chinchillas wohlfühlen, sollte ihr Gehege mindestens fünf Quadratmeter groß sein - am besten mit mehreren Etagen. Jedes Tier braucht zudem ein eigenes Schlafhäuschen und kleine Verstecke. Als Futter eignen sich Pellets aus Grünfutter und Kräuter als Alleinfutter. Zweige von Birnbaum oder Haselnuss sind geeignetes Nagematerial, damit die Schneidezähne in Form bleiben.

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dpa

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Veröffentlicht am:
03. 05. 2019
05:07 Uhr

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03. 05. 2019
05:07 Uhr



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