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Was tun, wenn die Tierkralle einreißt?

Bis auf das letzte Drittel sind die Krallen von Haustieren gut durchblutet und empfindlich. Bei Verletzungen sollten Tierhalter nicht in Panik geraten. Meist sieht es schlimmer aus, als es tatsächlich ist.



Katze
Wenn eine Kralle einreist, sieht es meist dramatischer aus als es ist.   Foto: Felix Kästle

Es ist schneller passiert, als Hund, Katze oder Besitzer gucken können. Beim wilden Spiel reißt eine Kralle ein oder ganz ab. Doch es sieht meist dramatischer aus als es ist, beruhigt die Organisation Aktion Tier.

Besonders wenn eine Arterie geöffnet ist, könne das Blut regelrecht hinauspulsieren. Doch früher oder später kommt die Blutung zum Stillstand. Danach sollte die betroffene Zehe gründlich mit handwarmem Wasser gereinigt und mit Wundspray desinfiziert werden. Die Tierexperten ermutigen den Besitzer, das abstehende Horn zu entfernen - da sonst dem Tier jede weitere Berührung schmerzt.

Das sei ähnlich, wie wenn sich der Mensch einen Fingernagel tief einreißt. Das Kürzen könne mit einem herkömmlichen Nagelzwicker oder einer Nagelschere erfolgen.

Vor dem Anlegen eines Verbandes warnt die Organisation. Dabei könne der Halter zu viel falsch machen. Es sei besser, die verletzte Zehe einfach unbedeckt zu lassen. In aller Regel entzünde sich dabei nichts.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
18. 02. 2019
11:59 Uhr

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Haustiere Panik Tierhalterinnen und Tierhalter
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