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Kaltwasseraquarien brauchen einen kühlen Standort

Kaltwasseraquarien bieten Lebensraum für heimische Fischarten. Sie eignen sich besonders für kleinbleibende Arten wie den Stichling oder den Bitterling. Ein Experte erklärt, was bei der Anschaffung, Einrichtung und Gestaltung zu beachten ist.



Stichling
Der Stichling eignet sich für die Haltung im Kaltwasseraquarium.   Foto: Felix Kästle

Wer sich statt tropischer Fische lieber heimische Arten halten möchte, kommt nicht daran vorbei, sich mit einem Kaltwasseraquarium zu beschäftigen. Doch bei der Einrichtung gilt es einiges zu beachten.

Das Wohnzimmer ist als Standort kaum geeignet. Das Becken sollte lieber in einem kühlen Raum oder im Treppenhaus stehen, da Kaltwasserfische nur kurzzeitig Wassertemperaturen über 25 Grad vertragen. Andernfalls ist ein Kühlsystem erforderlich, erklärt der Verband Deutscher Vereine für Aquarien- und Terrarienkunde (VDA).

Neu-Aquaristiker sollten auch bedenken, dass Goldfische eine Länge von 20 bis 30 Zentimeter erreichen. Deshalb eignet sich für ein 200-Liter-Aquarium eine Gruppe von vier bis fünf Tieren. Kleinere Kaltwasserfische wie der Dreistachlige Stichling oder der Bitterling lassen sich aber auch in Aquarien ab 60 Zentimeter Kantenlänge gut halten.

Große Posthornschnecken sind ideale Mitbewohner und fressen Algen. Auch Muscheln kommen infrage. Sie benötigen einen sandigen Boden, um sich eingraben zu können. Für den Anfang sind die nicht allzu anspruchsvollen Körbchenmuscheln empfehlenswert.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
09. 11. 2018
10:02 Uhr

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