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Wildschweine mit Pseudowut: Risiko auch für Hunde und Katzen

Bei Wildschweinen in Unterfranken wurden Fälle der Viruserkrankung Pseudowut festgestellt. Halter von Kleintieren in dieser Gegend sollten daher Vorsichtsmaßnahmen treffen, damit es nicht zu einer Ansteckung kommt.



Wildschwein
Im Landkreis Haßberge in Unterfranken sind zwei Wildschweine mit Pdeudowut gemeldet worden. Foto: Fredrik von Erichsen  

Eine als Pseudowut bekannte Viruserkrankung scheint sich im Landkreis Haßberge unter Wildschweinen auszubreiten - und ist auch eine Gefahr für Hunde und Katzen. Auch kleine und große Wiederkäuer könnten sich infizieren, wie das Landratsamt in der unterfränkischen Stadt Haßfurt mitteilte.

Inzwischen seien zwei Wildschweine, die sich angesteckt hatten, gemeldet worden. Die Aujeszkysche Krankheit, eben auch Pseudowut genannt, ist demnach in erster Linie für Schweine infektiös. Das Veterinäramt rief jedoch die Halter jeglicher empfänglicher Tiere dazu auf, notwendige Schutzmaßnahmen zu beachten, um die Infektion der Haustiere zu verhindern. Hunde sollten keinen Kontakt zu toten oder lebenden Wildschweinen haben. Auch sollten weder rohes Wildschweinfleisch noch Innereien an Hunde und Katzen verfüttert werden.

Für den Menschen sei das Virus nach derzeitigem Kenntnisstand aber ungefährlich, so das Landratsamt. Es bestehe auch keine Gefahr, wenn Menschen verarbeitete und durchgegarte Wildschweinprodukte essen.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
29. 12. 2016
05:16 Uhr

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