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Glücksmuseum in Kopenhagen eröffnet

Laut dem World Happiness Report gehört Dänemark schon seit einigen Jahren zu den drei glücklichsten Ländern der Erde. Was den dänischen Weg zum Glück so besonders macht, können Besucher nun in einem Museum in Kopenhagen erfahren.



Glücksmuseum in Kopenhagen
Die Dänen wissen, wie man glücklich wird. Einige Hinweise darauf finden Besucher auch im Glücksmuseum, das nun im Stadtkern von Kopenhagen eröffnet wurde.   Foto: Steffen Trumpf/dpa

Die Dänen sind Experten im Glücklichsein - und haben jetzt ein eigenes Glücksmuseum. Im Happiness Museum im Stadtkern von Kopenhagen haben Dänemark-Urlauber wie Einheimische von nun an die Möglichkeit, alles über die Geheimnisse und die Geschichte des Glücks zu erfahren.

Das kleine Museum , das gerade eröffnet wurde, nahe der Einkaufsmeile Strøget bringt seinen Besuchern anhand von Leonardo da Vincis Mona Lisa unter anderem die Anatomie des Lächelns näher und zeigt auf, was Glück - beziehungsweise Unglück, wenn man so will - mit dem Brexit oder der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten 2016 zu tun hat.

Dänemark nimmt in der alljährlichen Rangliste der glücklichsten Länder der Erde regelmäßig einen der Spitzenplätze ein, musste die Topposition in den vergangenen Jahren aber an Finnland abgeben. Mit Island auf Rang vier, Norwegen auf Platz fünf und Schweden an Position sieben stehen die nordischen Länder generell ganz weit oben in dem Ranking.

«Das nordische Modell ist ziemlich gut darin, Wohlstand in Wohlergehen umzuwandeln», sagte Museumsgründer und Glücksbuchautor Meik Wiking («Lykke: Der dänische Weg zum Glück») in Kopenhagen. In Skandinavien werde in die richtigen Dinge wie das Gesundheitswesen und die Bildung investiert, womit Gründe für Unzufriedenheit reduziert würden. Deutschland liegt im aktuellen World Happiness Report übrigens auf Rang 17.

Das Happiness Museum - auf Dänisch Lykkemuseet - sei «ein kleines Museum über die großen Dinge im Leben», verspricht Wiking. «Wir wollen die Leute inspirieren und ihnen Wissen vermitteln, wie sie glücklicher werden und die Welt zu einem besseren Ort machen können.»

Dazu anregen sollen unter anderem Alltagsgegenstände aus aller Welt, die Menschen dem Museum als Ausdruck ihres individuellen Glücks zur Verfügung gestellt haben. Darunter ist eine Mundharmonika, die einem Mann von den Philippinen einst beim Finden seiner heutigen Ehefrau geholfen hat. «Für ihn ist das ein Symbol des Glücks», sagt Wiking über das Instrument. «Für mich ist es ein Zeugnis dafür, wie ähnlich wir uns in den verschiedenen Ländern und Kulturen sind. Und dass Liebe eine zentrale Komponente des Glücksrezepts ist.»

© dpa-infocom, dpa:200714-99-789078/2

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dpa

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Veröffentlicht am:
14. 07. 2020
16:23 Uhr

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